MMA - Europa

Alexander Gustafsson bekommt keine Freigabe

Alexander Gustafsson darf am Samstag nicht vor heimischem Publikum kämpfen. (Foto: Elias Stefanescu/Groundandpound)

Die schwedischen MMA-Fans haben momentan wenig Grund zur Freude. Wie gestern bekannt wurde, zog sich Alexander Gustafsson im Training eine Platzwunde über dem Auge zu, die seinen geplanten Hauptkampf gegen Gegard Mousasi bei UFC on Fuel TV 9 vor eine mögliche Absage stellte. Die Swedish MMA Federation (SMMAF), die die Veranstaltung in Schweden reguliert, machte daraus heute eine traurige Gewissheit: Gustafsson darf am Samstag nicht antreten.

Bei einer Untersuchung am Dienstag wurde der SMMAF zufolge deutlich, dass Gustafsson den für jeden Kämpfer obligatorischen ärztlichen Test am Freitag keinesfalls bestehen würde. Somit entschied man sich zur sofortigen Absage, um der UFC Zeit für die Suche nach einem Ersatzgegner geben.

Wanderlei Silva meldete sich am Montag via Twitter zu Wort und verkündete, dass er auf dem Weg nach Schweden sei, um Gustafsson im Falle einer Absage zu ersetzen. Wie sich heute jedoch herausstellte, handelte es sich dabei lediglich um einen Aprilscherz.

Mousasi gab über Twitter bekannt, dass es ihm egal sei, wen man ihm für sein UFC-Debüt vorsetzt. Ob vier Tage vor der Veranstaltung noch ein Ersatzgegner für ihn gefunden werden kann oder ob der Co-Hauptkampf zwischen Ross Pearson und Ryan Couture an die Spitze des Programms rückt, ist noch nicht bekannt.