MMA - Europa

Aleksander Emelianenko muss für 4,5 Jahre ins Arbeitslager

Aleksander Emelianenko (Foto: legendashow/Creative Commons)

Aleksander Emelianenko wurde am Dienstag von einem Gericht in Moskau der Vergewaltigung einer jungen Frau für schuldig befunden. Dies berichtet die russische Website Ria.ru. Er muss für viereinhalb Jahre in eine russische Strafkolonie und 50.000 Rubel (etwa 900 Euro) Strafe zahlen.

Im Mai 2014 soll Emelianenko den Ausweis seiner Haushälterin gestohlen haben, während diese seine Wohnung reinigte. Der 33-Jährige habe sie daraufhin erpresst und geschlagen. Anschließend soll er sie gezwungen haben, Drogen und Alkohol zu sich zu nehmen und sie vergewaltigt haben.

Emelianenko beteuerte vor Gericht seine Unschuld, gab aber zu, mit dem Opfer intim geworden zu sein, allerdings mit beiderseitigem Einverständnis. Die Anwälte des Opfers zeigten sich mit dem Urteil zufrieden. Emelianenkos Anwalt kündigte jedoch an, Einspruch einzulegen.

Aleksander Emelianenko verbrachte einen Großteil seiner MMA-Karriere bei Pride FC und M-1 Global und zählt zu den bekanntesten MMA-Kämpfern Russlands. Nun wird der Bruder der MMA-Legende Fedor Emelianenko für einige Zeit von der Bildfläche verschwinden. Die Strafkolonie ist die üblichste Art des Gefängnisses in Russland. Neben der Haftstrafe muss Emelianenko dort Zwangsarbeit verrichten.