MMA - Europa

Alan Omer kehrt in den Ring zurück

Mit Omer und Abramiuk kollidieren zwei der größten Nachwuchstalente Europas am Stettiner Haff.

Nach überstandener komplizierter Nasen-OP und selbstverordneter Studien- und Trainingspause kehrt Deutschlands Nummer eins im Federgewicht am 5. November ins Seilgeviert zurück. Im polnischen Stettin wird der 22-jährige Stuttgarter bei Iron Fist 4 auf Lokalmatador Mariusz Abramiuk treffen. Der Musterschüler von Polens erstem BJJ-Schwarzgurt Mariusz Linke konnte sechs seiner sieben Profikämpfe für sich entscheiden, vier davon vorzeitig durch Aufgabe. In Grappling und Jiu-Jitsu-Wettbewerben steht der 23-jährige Braungurt in der Gewichtsklasse -70kg in seiner Heimat regelmässig ganz oben auf dem Treppchen.

"Ich habe mir bewusst viel Zeit genommen, um an meinen Schwächen zu arbeiten", verriet Omer gegenüber Groundandpound.de. "Ich habe in den letzten Monaten viel gerungen und noch mehr geboxt, nachdem ich mein Jiu-Jitsu bereits in den vergangenen Jahren auf ein ordentliches Niveau bringen konnte. Nach über einem Jahr Pause juckt es mir jetzt aber wieder in den Fingern und ich kann es gar nicht erwarten endlich wieder in den Ring zu steigen. An Pommern habe ich auch noch sehr gute Erinnerungen, schließlich habe ich vor drei Jahren in Sopot meinen ersten Sieg auf europäischem Boden gefeiert."

Bei der Mixfight-Gala in der polnischen Hafenstadt wird neben Omer auch der polnische Eisenschädel Michal Fijalka in den Ring steigen. "Sztanga" trifft auf den armenischen KO-Schläger Hracho Darpinyan, der im vergangenen Jahr den polnischen Topmann Robert Jocz in weniger als einer Minute brutal KO geschlagen hatte. Unter "Muay Thai"-Regeln wird sich zudem der Stettiner Ausnahme-Thaiboxer Marcin Parcheta mit einem namentlich noch nicht bekannten Gegner aus Frankreich messen.