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Verdacht auf Kreuzbandriss: Khalid Taha muss UFC-Kampf absagen

Khalid Taha (Foto: Dorian Szücs/GNP1.de)

Am 30. November sollte Deutschlands Top-Bantamgewicht Khalid Taha gegen den Amerikaner Boston Salmon seinen zweiten UFC-Kampf bestreiten. Daraus wird nun nichts. Taha musste seinen Kampf bei der TUF-Finalshow verletzt absagen. Der 25-Jährige befürchtet, sich das Kreuzband gerissen zu haben.

Sein Debüt im Juli in Hamburg hatte Khalid Taha (12-2) noch kurzfristig und in einer schwereren Gewichtsklasse angenommen. Nun wollte er mit einer kompletten Vorbereitung und bei seinem regulären Kampfgewicht gegen den Amerikaner Boston Salmon den ersten Sieg feiern. Diese Pläne liegen vorerst wieder auf Eis, nachdem sich Taha in der Vorbereitung am Knie verletzt hat. Die Ärzte vermuten einen Kreuzbandriss, an einen Kampf ist daher nicht zu denken.

„Es ist sehr schwierig, mir einzugestehen, dass ich wirklich nicht kämpfen kann“, sagte Taha. „Ich bin von Arzt zu Arzt gelaufen. Vom Hausarzt zum Orthopäden und ins Krankenhaus, aber ich muss mir nun wirklich eingestehen, ich kann nicht kämpfen.“

Wie der 25-Jährige weiter erklärt, habe er sich die Verletzung während einer Sparringseinheit bei einer alltäglichen Kampfsituation zugezogen: „Es ist in den letzten 15 Sekunden des Sparrings passiert. Ich habe einen Takedown abgewehrt, dabei wurde mein Knie verdreht. Ich bin einfach nur auf die Matte gefallen und habe aufgeschrien vor Schmerzen. Mein Knie ist direkt angeschwollen und mit Wasser vollgelaufen. Ich konnte nicht mal mehr richtig laufen. Tja, das war dann das Ende vom Lied.“

Verdacht auf Kreuzbandriss. Ob das verletzte rechte Knie operiert werden muss oder es auch ohne chirurgischen Eingriff verheilt, will Taha in den kommenden Wochen mit einem Spezialisten klären. Dann will der Dortmunder so schnell es geht wieder zurück ins Training: „Ich will jetzt nur so schnell wie möglich regenerieren, gesundwerden und dann direkt weitermachen.“