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UFC London: Peter Sobotta kämpft gegen Leon Edwards um den Einzug in die Top 15

Peter Sobotta (Foto: Dorian Szücs/GNP1.de)

Wenn die UFC am 18. März nach London zurückkehrt, werden auch deutsche Fans gespannt nach England blicken, denn dann steht Deutschlands Aushängeschild Peter Sobotta wieder im Octagon und kämpft gegen Lokalmatador Leon Edwards um den Einzug in die UFC-Rankings.

Peter Sobotta (17-5-1) fühlt sich bereit. Bereit, die ganz großen Gegner der UFC herauszufordern. Und mit Recht, denn der 30-jährige Balinger hat vier seiner letzten fünf Gegner in der UFC geschlagen und dabei vor allem seine Fäuste sprechen lassen. Der dänische Kickboxer Nicolas Dalby wurde früh im Kampf zu Boden geschlagen, konnte sich jedoch über die Zeit retten.

Im Mai hatte Ben Saunders weniger Glück und ging nach einem heftigen Kampf in der zweiten Runde technisch K.o. Leider konnte Sobotta nicht direkt an die Leistung anknüpfen, sondern musste erst eine verletzte Hand auskurieren. Nun ist der Planet Eater wieder fit und will sich mit einem weiteren Sieg in die Top 15 der UFC vorkämpfen.

Dort war sein kommender Gegner Leon Edwards (14-3) bereits. Der 26-Jährige konnte sich mit seinem Sieg über Albert Tumenov im vergangenen Jahr in die Rankings vorkämpfen, wurde seitdem jedoch wieder überholt, obwohl er selbst weitere Siege feiern konnte. Sechs der letzten sieben Kämpfe konnte der Standexperte für sich entscheiden, dabei den hochgelobten Vicente Luque und den zähen Bryan Barberena in die Schranken weisen.

„Rocky“ dürfte ein weiterer Härtetest für Sobottas verbesserten Standkampf werden. Damit kommt es in London zu einem „jamaikanischen“ Duell. Der in Polen geborene Sobotta kämpft nach eigener Aussage für Jamaika, Edwards wurde in der Hauptstadt Kingston geboren.