MMA Deutschland

Sharma, Özyildirim, Cankardesler und Abdulaev bewerben sich für die PFL

Auch in der dritten Saison der PFL wird wieder ein Kämpfer aus Deutschland an den Start gehen. Das ist durch die derzeit stattfindende „International Qualifier Series“ gewährleistet, durch die die amerikanische Liga in Kooperation mit Organisationen in Russland, den Vereinigten Arabischen Emiraten, Brasilien und Deutschland nach Startern für die im Mai beginnende Saison sucht. Am 18. März kommt es dabei im NFT-Gym in Krefeld zu einem Vier-Mann-Turnier, an dessen Ende sich ein Kämpfer über einen Startplatz in der PFL freuen kann.

Dabei tritt Sascha Sharma (15-5) wieder in Aktion. Nachdem er sich bereits 2015 über The Ultimate Fighter für einen Platz im UFC-Kader bewarb, ist es nun die zweite Gelegenheit für den Pforzheimer, sich auf die amerikanische MMA-Bühne vorzukämpfen. Der 32-Jährige kämpfte im vergangenen Jahr zum ersten Mal seit 2016 wieder in Deutschland und feierte dabei mit zwei Siegen über Can Aslaner und Mohammed Trabelsi einen hervorragenden Einstand bei GMC.

Mert Özyildirim (8-1) ist ebenfalls einer der vier Kandidaten auf den Platz der PFL. Der Stuttgarter begann seine Karriere mit acht Siegen in Folge, stand bereits in China im Käfig und kann ebenfalls GMC-Siege über Trabelsi und Aslaner vorweisen. In den letzten beiden Jahren musste er jedoch immer wieder Kampfabsagen wegstecken. Vor allem bei seinem letzten Auftritt für Nova FC in Balingen erwischte es ihn schwer, als er sich erst innerhalb weniger Wochen auf drei verschiedene Gegner einstellen musste und dann gegen Michael Dubois überraschend K.o. ging. Nun kehrt Özyildirim in den Käfig zurück und versucht sich eine Gewichtsklasse tiefer im Federgewicht.

Auch Ömer Cankardesler (12-5-2) bewirbt sich um den PFL-Platz. Der Frankfurter bringt dabei eine Serie von fünf Siegen mit ins Turnier, allesamt vorzeitig. Dabei konnte er vor allem bei We Love MMA mit drei Erstrundensiegen glänzen und bei der ersten Ausgabe der Idsteiner Fight Night im vergangenen März den Titel im Bantamgewicht gegen Abdel Djilali gewinnen.

Der vierte Teilnehmer ist der Tadschike Bakhtiyar Abdulaev (8-0). Der 32-Jährige wandelt damit auf den Spuren seines Teamkollegen Loik Radzhabov, der sich in der vergangenen Saison bis ins Leichtgewichtsfinale vorkämpfen konnte. Abdulaev ist dabei in acht Kämpfen noch unbesiegt und gewann seinen letzten Kampf im Februar 2018 bei GMC gegen Fernando Flores. Zuvor konnte er unter anderem Julien Graco bei einer WMMAA-EM besiegen und den amtierenden GMC-Champion im Fliegengewicht Dimitar Kostov in einem Arm-Triangle Choke zur Aufgabe bringen.

Die vier Kämpfer müssen dabei zwei Kämpfe an einem Abend bestreiten. Ein eventueller Vorgeschmack auf die PFL, da dort in den Playoffs auch Viertel- und Halbfinale am gleichen Abend ausgetragen werden. Die genauen Paarungen wurden noch nicht bekanntgegeben.