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Ryan Bader: „Im MMA gibt es keinen Heimvorteil.“

Ryan Bader (Foto: GNP1.TV)

Am Samstag erhält Ilir Latifi seinen Willen. Der Schwede hatte Ryan Bader zum Kampf gefordert, die UFC erfüllt ihm in Hamburg den Wunsch. Eigentlich ein Heimvorteil für Latifi. Für Bader spielt es hingegen keine Rolle, wo ein Kampf stattfindet. Sobald sich die Käfigtür schließt, ist jeder Kämpfer auf sich alleine gestellt.

„Im MMA gibt es keinen Heimvorteil. Ja, das Publikum ist auf der Seite von jemandem, aber das hat man immer. Und mir ist es auch egal. Ich habe in Brasilien gekämpft, wo die Fans rufen, dass man sterben wird („Uh vai morrer“, Anm. d. Red.). Ich habe in Japan gegen „Rampage“ gekämpft, der ein großer Pride-Star war. Es macht mir nichts aus, es ist nur Energie, gute und schlechte. Im Käfig ist man alleine.“

Und alleine wird Bader mit einem schwedischen Kraftpaket und ehemaligen Landesmeister im Ringen sein. Seine Taktik wollte der Amerikaner nicht verraten, allerdings soll es kein reiner Ringervergleich werden.

„Ich werde einfach rausgehen und kämpfen. Es ist MMA. Er ist ein starker Kämpfer und guter Ringer. Wir fangen im Stehen an und sehen, was dann passieren wird. Ich habe ein gutes Gefühl, egal ob es im Stand bleibt oder auf die Matte geht.“

Ein Sieg über Latifi wird Bader im heiß umkämpften Titelrennen der UFC wieder nach vorne bringen. Ein Gedanke, den der 33-Jährige noch weit vor sich herschiebt. Nachdem sich erst vergangenes Jahr ein Kampf gegen Daniel Cormier zerschlug und Bader später von Anthony Johnson vernichtend geschlagen wurde, ist ein Titelkampf derzeit das Letzte, an das Bader denkt.

„Ich konzentriere ich mich nur auf diesen Kampf und sonst nichts. Ein Sieg über Latifi bringt mich näher ran, aber ich will nur da rausgehen, Spaß haben und gewinnen. Man kann beim MMA nur an den nächsten Gegner denken. Ich habe früher zu viele Gedanken an das Titelrennen verschwendet, das hat mich nur blockiert. Jetzt geht es nur um den Kampf gegen Latifi!“

Das komplette Interview findet ihr hier:

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