MMA Deutschland

Professional Fighters League nimmt Abus Magomedov unter Vertrag

Abus Magomedov bei der Unterzeichnung seines Vertrages (Foto: UFD)

Abus Magomedov gehört zu den erfolgreichsten Kämpfern Deutschlands. Der 27-Jährige konnte u.a. Titel bei Superior FC, GMC oder der Mix Fight Gala sichern und ist seit sechs Kämpfen in Folge ungeschlagen.

Deutschlands Nummer eins im Mittelgewicht ist nun bereit für seinen ersten USA-Einsatz, wie er auf Facebook ankündigte. Das bei der University of Fighting in Düsseldorf trainierende Talent, unterschrieb einen Vertrag mit der Professional Fighters League. Diese war früher als World Series Of Fighting bekannt.

Mit neuem Namen folgt auch ein neues Konzept. Es soll, wie der Name schon andeutet, nach einem Liga-System gekämpft werden. Zudem soll jeder Kämpfer, der am Ende einer Saison als Meister einer der sieben Gewichtsklassen feststeht, mit einer Million Dollar entlohnt werden. 

Sechs Monate soll die erste Saison andauern. Nach einer regulären Saison geht es für die Bestplatzierten in den Playoff-Turniermodus, an dessen Ende ein Meister feststeht. Wie viele Kämpfer pro Gewichtsklasse teilnehmen sollen, steht aktuell noch nicht fest. 

„Die Professional Fighters League bringt dem MMA zum ersten Mal ein bewährtes Sport-Format, das von Fans geliebt und von Athleten respektiert wird,“ erklärt der neue Besitzer Russ Ramsey in der Pressemitteilung. „Mit regulärer Saison, Playoffs und einer Meisterschaftsstruktur wird die Professional Fighters League die Evolution des MMA zu einem professionellen, markttauglichen Prime-Time-Sport für eine weltweite Öffentlichkeit vorantreiben.“ 

Bisher sicherte sich die PFL neben Abus Magomedov auch Verträge mit den früheren UFC-Kämpfern Rick Story, Will Brooks oder Chris Wade. Die Saison soll am 7. Juni starten, Magomedov am 21. Juni erstmals in Aktion treten. Das Finale soll dann an Silvester im Madison Square Garden stattfinden.