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PFL kündigt Gegner für Radzhabov und Istrefi an

Loik Radzhabov (Foto: FotoSevenSport/GMC)

Die zweite Saison der Professional Fighters League steht bevor und erneut geht es in sechs Gewichtsklassen um jeweils eine Million Dollar Preisgeld für den Gesamtsieg. Der Dresdner Loik Radzhabov und der Liechtensteiner Valdrin Istrefi stehen schon in der ersten Runde vor sehr schweren Aufgaben.

Loik Radzhabov (11-0) gewann 2017 vier Kämpfe in Deutschland, davon drei vorzeitig, und er sicherte sich bei GMC 12 den Interim-Titel im Weltergewicht. Seit Dezember 2017 stand der gebürtige Tadschike allerdings nicht mehr im Käfig. Das ändert sich am 23. Mai, wenn er bei PFL 2 in New York auf den UFC-Veteranen Rashid Magomedov (22-3-1) trifft. Der Dagestaner gewann fünf von sechs UFC-Kämpfen und wechselte dann zur Professional Fighters League, wo er es in der Saison 2018 bis ins Finale schaffte.

Der Schweizer Valdrin Istrefi (13-2), der beim Team Planet Eater in Balingen trainiert, nahm letztes Jahr an der ersten PFL-Saison teil und kam auf einen Sieg und eine Niederlage. Diese Niederlage erlitt er gegen den amerikanischen Ringer und UFC-Veteranen Jared Rosholt, der ihn über lange Strecken auf dem Boden festhielt.

Dass er sich ringerisch verbessert hat, kann Istrefi am 6. Juni bei PFL 3 in New York beweisen, wenn er gegen den Dagestaner Ali Isaev (4-0) antritt. 2009 startete Isaev bei den Europameisterschaften im Freistilringen für Aserbaidschan und gewann in der 120-Kilo-Klasse die Goldmedaille. Er kämpfte bislang exklusiv für Fight Nights Global in Russland, seinen letzten Kampf gewann er durch einen Spinning Wheelkick.