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PFL Awards: Loik Radzhabov als Playoff MVP nominiert

Loik Radzhabov (Foto: FotoSevenSport)

Loik Radzhabov gehörte zu den positiven Überraschungen der abgelaufenen Saison der Professional Fighters League. Als Siebter der regulären Saison rutschte der Düsseldorfer gerade so in die K.o.-Phase, schaffte es aber mit zwei starken Leistungen ins Finale. Dort zeigte sich Radzhabov zwar ebenfalls in Topform, musste sich jedoch Natan Schulte geschlagen geben. Dieses Gefecht ist einer von drei Anwärter auf den Kampf des Jahres bei den anstehenden PFL Awards. Zudem ist Radzhabov als MVP der Playoffs nominiert.

Nach der zweiten Saison der Professional Fighters League wird die Organisation erstmals eine eigene Award Show veranstalten. In zehn verschiedenen Kategorien können sich die Kämpfer dabei Hoffnungen auf Preise machen. Zu den prestigeträchtigsten Awards zählen der Kämpfer des Jahres, der Kampf des Jahres sowie der Playoff MVP.

In zwei der genannten Kategorien ist Loik Radzhabov nominiert. Der Kämpfer vom UFD Gym war mit einer Niederlage sowie einem knappen Punktsieg nur knapp in die Playoffs gerutscht, schlug dort jedoch die favorisierten Islam Mamedov und Chris Wade und löste so das Finalticket.

Den Titel sicherte sich dann zwar der Titelverteidiger Natan Schulte, einen bleibenden Eindruck hinterließ Radzhabov aber dennoch. Für seine Leistungen in den Playoffs wurde er für den Award des Playoff MVPs nominiert. Dieser Preis geht an den Kämpfer, der während der K.o.-Phase die größte Entschlossenheit bewiesen hat. Radhabovs Konkurrenten sind Ali Isaev und David Michaud.

Das Finale gegen Schulte könnte zudem zum Kampf des Jahres gewählt werden. Die Vergabe der Preise liegt in den Händen der Fans: Noch bis zum 1. März kann für die Favoriten via Twitter abgestimmt werden. Die Sieger werden anschließend auf einer eigens dafür veranstalteten Show bekannt gegeben, die auf ESPN übertragen wird.