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Oktagon: Timo Feucht knockt UFC-Veteranen aus

Timo Feucht gewann bei Oktagon 14 gegen Jeremy Kimball. (Foto: Oktagon MMA)

Timo „Teddy“ Feucht feierte bei Oktagon 14 in Bratislava den größten Erfolg seiner MMA-Karriere. Der 23 Jahre junge Leipziger, der erneut für das Allstars-Team von Alexander Gustafsson angetreten war, besiegte den ehemaligen UFC-Kämpfer Jeremy „Grizzly“ Kimball im „Bärenduell“ durch technischen Knockout in Runde eins.

Das deutsche Halbschwergewicht Timo Feucht durchkreuzte die Pläne von Oktagon MMA, der führenden MMA-Organisation in Tschechien und der Slowakei. Am 9. November sollte Jeremy Kimball bei Oktagon 15 in Prag auf den Tschechen Viktor Pesta treffen, ebenfalls ein ehemaliger UFC-Kämpfer. Doch nach der Pleite gegen Feucht kündigte Kimball an, er werde höchstwahrscheinlich zurücktreten.

Feucht kassierte im Dezember 2017 bei der Brave Combat Federation gegen den heutigen UFC-Kämpfer Klidson Abreu die erste und einzige Niederlage seiner Karriere. Im Juni dieses Jahres feierte er bei Hombres De Honor in Spanien sein Comeback, zwang Felipe Nsue in der ersten Runde zur Aufgabe und sicherte sich den Titel der Organisation.

In Bratislava erzielte er nun innerhalb von drei Monaten seinen zweiten Erstrundensieg gegen den US-Amerikaner, der zwischen 2017 und 2018 viermal in der UFC antrat, unter anderem bei der UFC Fight Night in Hamburg. Zuletzt hatte Kimball zweimal bei Oktagon MMA gegen den Lokalmatador Milos Petrasek gewonnen.

Feucht und Kimball kämpften ausschließlich im Stand, wobei es Feucht gelang, die Distanz zu kontrollieren. Kimball traf Feucht mit Lowkicks, aber nie mit Schlägen. Feucht setzte Kimball mit seinem Jab zu, schlug ihn damit sogar nieder und beendete den Kampf dann Mitte der ersten Runde durch Ground and Pound.