MMA Deutschland

Nick Salchow muss WSOF-Debüt absagen

Hat aktuell keinen Grund zum Lachen: Nick Salchow (Foto: Elias Stefanescu/GNP1.de)

Nick Salchow überraschte seine deutschen Fans mit der Ankündigung, einen Vertrag bei der drittgrößten US-Organisation World Series Of Fighting unterschrieben zu haben (GNP1.de berichtete). Am 17. Oktober sollte „Blanka“ sein US-Debüt im Vorprogramm von WSOF 24 gegen Louis Taylor wagen. Der Auftritt musste aufgrund einer Verletzung kurzfristig abgesagt werden.

Fast ein Jahr hat Nick Salchow (5-0) nicht mehr gekämpft. Im November vergangenen Jahres stieg er zum letzten Mal in den Ring und setzte sich in Serbien bei FFC 15 gegen Matej Batinic in der ersten Runde durch. Damit schloss der 31-Jährige nicht nur ein erfolgreiches Jahr 2014 mit drei Siegen ab, sondern untermauerte auch seine Stellung als drittbestes Halbschwergewicht Deutschlands.

In diesem Jahr war bisher der Wurm drin für den Düsseldorfer. Drei Mal sollte Salchow allein auf Tomislav Spahovic treffen, drei Mal kam der Kampf nicht zustande. Auch ein angedachtes Duell mit Jonas Billstein wurde erst immer wieder verschoben und nun nach der Bekanntgabe der Unterschrift bei WSOF vorerst auf Eis gelegt. Jetzt fiel auch das USA-Debüt des Blackzillians-Schützlings ins Wasser.

„Es ist einfach zum Kotzen“, erklärte uns Salchow im exklusiven Gespräch am geplanten Kampftag. „So oft kommt mir etwas dazwischen. Entweder springen Gegner ab, etwas Unvorhergesehenes passiert, oder ich verletze mich selbst.“

Die Rippenverletzung, die den WSOF-Auftritt verhinderte, soll im letzten Sparring vor dem Event passiert sein: „Ich habe mich sehr unglücklich an den Rippen verletzt, durch einen Drehkick im letzten Training. Ich wusste nach dem Treffer sofort: Das war es.“

Salchow sollte auf Louis Taylor treffen (11-3). Der 36-Jährige ist ein Veteran mehrerer Organisationen, stand bereits bei Bellator oder Strikeforce im Käfig und durfte sich schon mit UFC-Kämpfern wie Joe Vedepo oder Joe "Diesel" Riggs messen.

Ob die Begegnung aufgeschoben oder nachgeholt wird, steht zu diesem Zeitpunkt noch nicht fest. Der Deutsche hofft jedenfalls wieder genesen in einer der nächsten WSOF-Veranstaltungen untergebracht zu werden.