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MMA Deutschland

Nick Hein: „Ich werde Bang auseinandernehmen.“

Nick Hein (Foto: Florian Sädler/GNP1.de)

Fast genau zwölf Monate ist es her, dass Nick Hein im UFC-Käfig stand. Der Kölner hat ein bewegtes Jahr hinter sich, musste aufgrund eines Bandscheibenvorfalls seine für Mai geplanten Kampf in Rotterdam nur wenige Tage vorher absagen und wechselte später das Trainingscamp. In Hamburg ist strahlt der „Sergeant“ wieder Zuversicht aus und das vor allem aufgrund Antoni Hardonk, seinem neuen Cheftrainer.

„Ich habe eine Kooperation zwischen dem Tiger Muay Thai und Dynamix MMA in Los Angeles und bin Tiger Muay Thai sehr dankbar für alles. Bei Dynamix MMA habe ich mit Antoni Hardonk jetzt den Trainer gefunden, den ich ruhelos gesucht habe. Dieser Mann, der weiß, was zu tun ist und der sich für dieses Projekt Zeit nehmen möchte.“

Antoni Hardonk war selbst jahrelang ein Teil des UFC-Kaders. Der Niederländer stand zwischen 2006 und 2009 insgesamt neun Mal im Octagon und konnte die Hälfte seiner UFC-Kämpfe gewinnen. Nach Niederlagen gegen Cheick Kongo und Pat Barry beendete er seine Karriere und ging unter die Trainer. Am Samstag darf man bei Hein also weniger klassisches boxen, sondern mehr Mixed Martial Arts erwarten.

„Wir sind vom Striking weggegangen und haben dran gearbeitet, alles zu implementieren und nicht nur an meinen Fäusten zu arbeiten, es gibt ja noch mehr Extremitäten und mehr Möglichkeiten, den Gegner in die Bredouille zu bringen.“

Ein neuer Nick Hein also. Mit neuentdeckten Werkzeugen im Gepäck soll am Samstag gegen Tae Hyun Bang nicht nur UFC-Sieg Nummer vier eingetütet werden, sondern auch der erste vorzeitige.

„Bang wird versuchen, mir seinen Stil aufzuzwängen und ich werde seinen Stil Stück für Stück auseinandernehmen und dann gewinnen. Ich glaube, vorzeitig ist realistisch, aber ich werde nichts überstürzen und ihm dann in einen Haken rennen. Mir ist wichtig, im hier und jetzt zu sein, auch im Kampf.“

Das komplette Interview findet ihr hier:

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