MMA Deutschland

Nick Hein: Ich werde der langweiligste Weltmeister, mir scheißegal!

Nick Hein (Foto: Elias Stefanescu/GNP1.de)

GNP1TV war am vergangenen Wochenende bei der 4. Ausgabe von Sprawl & Brawl in Berlin. Neben zahlreichen spannenden Begegnungen, konnten die Zuschauer auch UFC-Fighter Nick Hein im Käfig sehen.  Der „Sergeant“ war dort allerdings nicht als Kämpfer in Aktion, sondern als Ringsprecher. Nach der Veranstaltung sprachen wir mit dem 32-Jährigen.

Hein klärte uns auf über seine Ambitionen als deutscher Bruce Buffer und den Unterschied, den Käfig als Kämpfer oder Ringsprecher zu betreten. Des Weiteren erzählte uns der Kölner, dass er demnächst nach Los Angeles ziehen wird, um dort regelmäßig professionell trainieren und damit seine UFC-Karriere vorantreiben zu können.

Er äußerte sich ebenso zu seinen Kritikern, mit denen er nach jedem seiner Octagon-Auftritte zu kämpfen hatte: „Egal was du tust, du wirst immer Leute haben, die es besser wissen“, so Hein. „Ich bin mittlerweile im fünften Kampf in der UFC. Vier Kämpfe habe ich gewonnen. Macht mir das nach! Macht es besser! Ehrlich gesagt, es ist mir egal was die Leute sagen. […] Kommt, kritisiert mich weiter! ‘Langweiliger Kampfstil‘, ey ich werde der langweiligste Weltmeister, den ihr seht. Ist mir scheißegal. Wer nicht an sich selber glaubt, der braucht es gar nicht erst zu versuchen.“

Eine Vermutung, wann er demnächst wieder in den Käfig steigt, ließ er sich ebenfalls nicht nehmen. Zudem verriet uns Hein, dass er demnächst als Autor im Buchregal zu finden sein wird. Sein neues Buch wird am 16. Dezember im Handel zu finden sein. „Das Thema ist Polizei. Ich war jahrelang Polizist und es sind einfach ein paar Missstände, die bei der Behörde verkehrt laufen. Fehlender Rückhalt von der Politik. Unterbesetzung. […] Ich habe ja schon gekündigt. Mich können sie also nicht mehr rausschmeißen. Deswegen ist das Buch auch ohne Maulsperre.“

Das gesamte Interview findet ihr hier: