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Mohamed Grabinski: Ruben wird es nicht schaffen, mich zu brechen!

Ist heiß auf die UFC: Mohamed Grabinski (Foto: Elias Stefanescu/GNP1.de)

Zwei Kämpfe, zwei Siege – für Mohamed Grabinski ist es bisher ein erfolgreiches Jahr 2016. Am 15. Oktober steigt Deutschlands Nummer zwei im Leichtgewicht ein drittes Mal in den Ring und möchte an seine jüngsten Erfolge anknüpfen. In Potsdam trifft er im Hauptkampf der dritten Ausgabe der Iron Fighters Organization auf Ruben Crawford (GNP1.de berichtete). Nun sprach GNP1.de mit dem Düsseldorfer über sein bevorstehendes Duell, die Vorbereitung hierauf und seine Ambitionen schon bald unter dem UFC-Banner zu kämpfen.

GNP1.de: Moin Mohamed, wie geht’s dir?
Mohamed Grabinski: Mir geht’s gut, danke!

Du warst zuletzt sehr aktiv – sehen wir dich vor dem Duell mit Ruben Crawford Mitte Oktober vielleicht sogar noch einmal in Aktion oder wird euer Kampf dein nächster sein?
Nein, vorher werde ich keinen Kampf mehr machen. Ich konzentriere mich jetzt nur auf den Kampf am 15 Oktober.

Wo und mit wem wirst du dich auf ihn vorbereiten – oder läuft das Camp schon?
Der Monat Ramadan ist jetzt zu Ende gegangen, nun geht es in die Vorbereitung. Ich werde mich ein paar Wochen im Ausland vorbereiten, außerdem werde ich bei meinen Freunden von Planet Eater trainieren. Und natürlich – wie gehabt – bei meinem Team, dem Pride Gym in Düsseldorf sowie mit Thomas Holtmann an meinem Ground Game arbeiten.

Dein Gegner ist in letzter Zeit nicht aktiv gewesen, du bist quasi im Dauereinsatz: Vorteil Grabinski?
Aktuell bin ich der Gejagte. Ruben ist ein erfahrener Kämpfer, ob es unbedingt von Vorteil ist, dass er lange nicht aktiv war, weiß ich nicht. Was ich aber weiß, ist, dass er in der Zwischenzeit mit Sicherheit nicht geschlafen hat. Deshalb nehme ich den Kampf sehr ernst und gehe ihn top vorbereitet an.

In welchen Bereichen siehst du dich überlegen, wo musst du aufpassen?
Ich werde in allen Bereichen bestens vorbereitet sein. Wer überlegen sein wird, wird sich dann zeigen. Es wird ein harter Kampf, in dem wir uns beide nichts schenken werden und ich freue mich darauf.

Du gewinnst den Kampf, weil…
…ich ein Kämpferherz habe und er es nicht schaffen wird, mich zu brechen. Mein Wille zu gewinnen ist einfach viel zu groß, dafür steht bei diesen Kampf zuviel auf dem Spiel. Ich bin auf der Nummer Eins in Deutschland und seit mittlerweile 8 Jahren im Business. Ich habe nie wegen des Geldes gekämpft – jetzt jedoch sind die Zeit und die Jahre gekommen, wo ich Kohle verdienen will.

Nicht nur dein Kampf, auch UFC Hamburg steht vor der Tür – sehen wir dich nach einem Sieg  über Ruben schon bald selbst im Octagon? Als ehemaliger „The Ultimate Fighter”-Teilnehmer dürftest du ja ziemlich nah dran sein.
Mit „TUF“ war ich meinem Traum schon ganz nah. Es war die beste Erfahrung, die ich gemacht habe – jetzt bin ich noch hungriger. Um dort wieder hin zu kommen, muss ich Gegner wie Ruben schlagen, sonst habe ich in der UFC auch nichts zu suchen. Ein Sieg im Oktober wird mich aber wieder ganz weit nach oben katapultieren, mich ganz nah heranbringen.

Meinst du, dass du – um Eindruck zu machen – vorzeitig gewinnen musst?
Für mich zählt in erster Linie der Sieg. Ich habe oft bewiesen, dass ich meine Gegner submitten oder K.o. hauen kann und genau das werde ich bei diesem Kampf natürlich auch wieder zeigen wollen. Freut euch auf einen spektakulären Fight, Leute!

Sieg oder Niederlage – wie soll es unmittelbar nach eurem Kampf für dich weitergehen?
Ich mache definitiv noch einen weiteren Kampf in diesem Jahr. Wo und gegen wen steht auch schon fest. Ihr werdet es – wenn es so weit ist – natürlich als erstes erfahren.

Gibt es einen Kämpfer, mit dem du noch eine Rechnung offen hast oder den du unbedingt vor die Fäuste bekommen möchtest?
Ein Rückkampf gegen Djamil Chan wäre interessant. Der Kampf ist den Leuten in Erinnerung geblieben. Ansonsten will ich mich mit den besten Kämpfern der Welt messen und dafür muss ich in die UFC. Ich denke, da gibt es den ein oder anderen, den ich gerne vor die Fäuste bekommen will.

Falls du noch etwas loswerden willst, leg los!
Vielen Dank an all diejenigen, die mich unterstützen. Danke auch an Ruben Jaring von Benlee, Marin von Fitnessboom, Can von Kochys sowie dem INJOY Ratingen. Natürlich ein Dank an Nordin Asrih und an das gesamte Pride Gym Düsseldorf. Schöne Grüße an Tim Leidecker und bis spätestens zum 15.Oktober – wir sehen uns in Potsdam.