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Mickael Lebout: „Ayari hat durch den Heimvorteil gewonnen“

Mickael Lebout

Mickael Lebout hat am vergangenen Samstag bei GMC 8 zum ersten Mal seit seiner UFC-Entlassung einen Kampf bestritten. Gegen den Nürnberger Jessin Ayari lieferte sich der Franzose in Castrop-Rauxel einen knappen Kampf über drei Runden. Am Ende war es Ayari, der die Arme zum Sieg in die Höhe strecken durfte. Ganz zufrieden ist Lebout mit der Entscheidung aber nicht.

„Es war eine sehr knappe Entscheidung“, so Lebout im Interview mit GNP1 TV. „Die Punktrichter haben meinem Gegner den Sieg gegeben, weil er ‚zu Hause‘ war. Aber ich akzeptiere die Entscheidung. Das motiviert mich nur, in meinen nächsten Kämpfen noch besser aufzutreten und mich zu verbessern.“

Die beiden Top-Weltergewicht haben sich vorwiegend im Stand gemessen, Ayari konnte im späteren Kampfverlauf aber auch Takedowns einstreuen und somit wichtige Punkte sammeln. Lebout ist sich sicher, die erste und zweite Runde gewonnen zu haben. Er ist zudem der Meinung, Ayaris Ringen sei nicht effektiv genug gewesen, um das Duell zu gewinnen.

Nun richtet Lebout die Augen auf seinen nächsten Kampf. Am 28. Mai wird er in Finnland auf Juho Valamaa treffen. Lebout bekommt es also in der Höhle des Löwen erneut mit einem aufstrebenden Talent zu tun, das mit einem Sieg über ihn den Sprung in die UFC schaffen will.

„Ich bin jetzt als früherer UFC-Kämpfer das Ziel von Sportlern, die in die UFC wollen“, so Lebout. „Ich bin ein Kämpfer. Ich hatte nie leichte Kämpfe. Ich mache das wegen der Herausforderung.“

Das komplette Interview mit Mickael Lebout gibt es hier: