MMA Deutschland

Max Merten holt EFC-Kampf gegen Seabi nach

Am 6. Oktober stehen zwei Kämpfer aus dem Düsseldorfer UFD-Gym in der südafrikanischen Großstadt Johannesburg im Käfig. Fliegengewicht Diana Felipe trifft auf die Amerikanerin Cheyanne Vlismas und Ringer Max Merten holt sein ausgefallenes Debüt gegen Conrad Seabi nach.

Nach mehreren Monaten Verzögerung kann Max Merten nun endlich sein Debüt für die südafrikanische Organisation EFC geben. Der Düsseldorfer hätte bereits im Dezember debütieren sollen, der Kampf musste jedoch wieder abgesagt werden. Merten ist bei EFC kein Unbekannter, nahm er doch an der ersten Staffel von „The Fighter“ teil, dem Pendant zum Ultimate Fighter der UFC. Auch wenn der Turniersieg nicht gelang, setzt die Organisation weiter auf Merten, der Ende 2016 bei GMC mit einem brachialen Knockout sein Comeback nach sechs Jahren MMA-Pause gab.

Nun soll er erneut auf Conrad Seabi treffen. Der Südafrikaner gehört bei EFC bereits zum Inventar und bestritt acht seiner neun Kämpfe für die Organisation. Dabei konnte das Weltergewicht vier der letzten fünf Duelle für sich entscheiden und dürfte mit dem Heimvorteil im Rücken kein einfacher Gegner für Merten werden.

Begleitet wird Merten von Diana Felipe. Das junge Fliegengewicht aus Portugal ist seit anderthalb Jahren Profi und konnte bereits in Frankreich und bei Cage Warriors in Wales gegen die IMMAF-Weltmeisterin Cornelia Holm in den Käfig steigen. Im Mai feierte sie mit einer schnellen Armbar gegen Lucie Bertaud ihren ersten Erfolg auf deutschem Boden.

Nun geht es zum ersten Mal auf einen anderen Kontinent und bei EFC gegen die Amerikanerin Cheyanne Vlismas, die nach fünf Jahren als Amateur im März ihr erfolgreiches Profi-Debüt gab, und zuletzt im Mai bei Invicta nach Punkten verlor. Die 23-Jährige kommt aus dem Xtreme Couture Gym und hat ihre Stärken auf der Matte.