MMA Deutschland

Mathias Schuck nimmt Abschied vom MMA

Vom Sieg beflügelt: Mathias Schuck (Foto: Greif Fotografie)

Mathias Schuck, oder von seinen Fans einfach nur „Schucki“ genannt, gab seinen Abschied vom aktivem Sport bekannt. Die ehemalige Nummer eins im Halbschwergewicht hörte nach dem 14. Profikampf auf.

Zuletzt war Schuck gegen Omar Amasha im Februar 2018 in Stralsund zu sehen. Nach seinem Erfolg gönnte sich der heute 37-Jährige eine Auszeit, in der er sich schlussendlich für ein Karriereende entschied.

Der frühere Bundesliga-Ringer begann seine Karriere im Käfig in dunklen Zeiten. MMA in Deutschland war in den Anfängen verrufen. Oft fuhr man auf eine Veranstaltung, bei der noch nichts über das Regelwerk bekannt war oder man sich nicht sicher sein konnte, ob Behörden dem Veranstalter einen Strich durch die Rechnung machen würde und der Event ausfällt.

In dieser düsteren Epoche machte Schuck sich einen Namen und fegte durch seine Gewichtsklasse. Sein aggressiver Vorwärtsdrang, seine Ausheber, Takedowns und brachiales Ground and Pound lehrten so manchen Gegner das Fürchten.

Jetzt will sich der aus Grimmen stammende Athlet mehr um seine Familie kümmern und auch das Ringen unterstützen, wie er uns verriet. Der Inhaber eines Sportstudios und Vereins ist nun mal keine Zwanzig mehr, wie er selbst bemerkte.

Gleichzeitig erklärte uns Schuck, dass der Abschied nur für den MMA-Sport gilt – somit kann es vorkommen, dass man als Ringer oder Grappler auf der Matte plötzlich dem bulligen Grimmener gegenübersteht.