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Mario Wittmann nach verpatztem Überfall im Gefängnis

Mario Wittmann (Foto: GNP1TV)

Mario Wittmann schreibt wieder Schlagzeilen, doch keine positiven. Der Ingolstädter sitzt nach einem Bericht der Bild-Zeitung nach einem verpatzten Raubüberfall in Haft. Wittmann soll dabei Schulden für einen Unternehmer eingetrieben haben.

Wie die Bild-Zeitung berichtet, habe Wittman im vergangenen Oktober drei Bekannte aus Rockerkreisen mit einem Schlagstock, Hammer und Klappmesser ausgerüstet, um von Axel H. Schulden in Höhe von 265.300 Euro einzutreiben, die dieser dem Unternehmer Franz-Josef K. geschuldet hatte. Dann wurde es chaotisch.

Ein Tresor wurde nicht gefunden, einschüchtern ließ sich der Schuldner auch nicht und bei der Flucht soll einer der Schuldeneintreiber dann seine Sturmmaske verloren haben, wodurch die Polizei der Bande auf die Schliche kam. Obwohl kein Geld vom Schuldner eingetrieben werden konnte, soll Wittmann trotzdem seine vereinbarte Summe in Höhe von 10.000 Euro eingefordert haben sollen.

Unternehmer K. sei aber selbst nicht zahlungsfähig gewesen, habe nur 2.000 Euro zur Verfügung gehabt und sei dann zu H. gegangen, dem er wohlgemerkt Schuldeneintreiber auf den Hals gehetzt hatte, um sich den Rest der 10.000 Euro für die Schergen zu leihen. Viel weiter kamen die Beteiligten nicht mehr, wenig später wurden alle Beteiligten von einem Sondereinsatzkommando verhaftet und befinden sich jetzt bis auf Auftraggeber K. in Haft.

Wittmann hatte zuvor jedoch noch Zeit, bei Aggrelin in den Käfig zu steigen und Enrico Koch auszuknocken.