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Loik Radzhabov unterschreibt PFL-Vertrag

Loik Radzhabov (Foto: FotoSevenSport/GMC)

Vor wenigen Tagen kündigte die Professional Fighters League ihre zweite Saison mitsamt ESPN-Vertrag an, die am 9. Mai beginnen und erneut an Silvester enden wird. Auch aus Deutschland werden wieder Kämpfer teilnehmen, so unterschrieb der einstige GMC-Champion Loik Radzhabov einen Vertrag bei der PFL.

2019 führt der Weg des PFL-Champions über Loik Radzhabov (11-0). Der ungeschlagene Kämpfer aus Tadschikistan verkündete die Unterschrift unter den PFL-Vertrag auf Instagram. In welcher Gewichtsklasse er antritt, ließ er vorerst noch offen. In der Vergangenheit wechselte Radzhabov zwischen dem Leicht- und Weltergewicht.

Der 28-Jährige kämpft seit 2016 in Deutschland und konnte sich schnell in die German Top Ten vorarbeiten, bevor er im September 2017 den bisherigen Höhepunkt seiner Karriere feiern konnte, als er bei GMC Damir Mihajlovic im Kampf um den Interims-Titel im Weltergewicht besiegen konnte. Zu einer Titelverteidigung bzw. –vereinigung mit Kerim Engizek kam es nicht mehr. Radzhabov gewann stattdessen wenige Monate später noch einen Leichtgewichts-Kampf gegen den Österreicher Sado Ucar auf einer GAMMAF-Veranstaltung in Dresden. Seitdem war er inaktiv.

Nun ist Radzhabov wieder da und wird ab Mai bei der PFL in deren zweiter Saison antreten. Auch in diesem Jahr lobt die PFL wieder eine Million US-Dollar für den Sieger der jeweiligen Gewichtsklasse aus. Auf seinen UfD-Teamkollegen Abus Magomedov, Finalist im Mittelgewicht der ersten Saison, muss Radzhabov dabei aller Voraussicht nach verzichten. Die PFL entschied sich gegen ein weiteres Turnier mit Mittelgewichten. Stattdessen wird ein Turnier im Leichtgewicht der Frauen um Kayla Harrison stattfinden.