MMA Deutschland

KSW 37: David Zawada springt zwei Tage vor Event ein

Erhält kurzfristig einen Kampf bei KSW: David Zawada (Foto: Elias Stefanescu/GNP1.de)

Fast sah es so aus, als müsse David Zawada seinen Winter ohne einen einzigen Kampf verbringen. Nun hat sich kurzfristig eine Möglichkeit für den Düsseldorfer ergeben: Zawada wird am Samstag bei KSW in den Käfig steigen und sich mit Robert Radomski messen.

Zwölf Siege, drei Niederlagen, eine beeindruckende Bilanz steht für den Düsseldorfer David Zawada (12-3) zu Buche. Ein Makel bleibt jedoch: KSW ist die einzige Organisation, in der der 26-Jährige bisher keinen Erfolg feiern konnte. In seinem ersten Duell in Polen unterlag er Weltergewichts-Champion Borys Mankowski im Titelkampf, ein knappes Jahr später musste er sich Kamil Szymuszowski knapp nach Punkten geschlagen geben.

In der Zwischenzeit konnte die derzeitige Nummer 4 im deutschen Weltergewicht in Montenegro und Serbien vorzeitige Siege feiern und sich gegen Stefan Larisch zum Respect-Champion krönen. Ein angedachtes Duell mit Ruben Crawford im November bei GMC 9 musste wenige Tage vor dem Kampf abgesagt werden. Stattdessen soll am Samstag im dritten Anlauf nun der erste Sieg bei Polens Top-Organisation folgen.

Dabei trifft der Kämpfer der University Of Fighting auf Robert Radomski (12-4). Der 33-Jährige ist ein Veteran der polnischen MMA-Szene und steht seit 2013 bei KSW unter Vertrag. Nach drei Kämpfen steht ein Sieg gegen Mateusz Piskorz auf der Haben-Seite, Radomski hat also ebenfalls etwas zu beweisen. In seinem letzten Kampf unterlag er Rafal Moks nach Punkten.

Das kurzfristig anberaumte Duell im Weltergewicht ersetzt die Begegnung zwischen Yasubey Enomoto und Mateusz Jewtuszko, die ausfällt.