MMA Deutschland

Daniela Kortmann greift nochmal an

Der letzte Kampf lief alles andere als planmäßig für die deutsche Invicta-Hoffnung Daniela Kortmann. In einem harten Gefecht über drei Runden musste die 28-jährige Berlinerin viele harte Treffer einstecken und trug am Ende die erste Niederlage ihrer jungen MMA-Karriere davon. Ein halbes Jahr später scheint sich die ehemalige Bundesliga-Judokerin jedoch bestens erholt zu haben und strotzt wieder vor Kampfeslust.

„Klar, der letzte Kampf lief nicht gerade nach meinen Vorstellungen“, resümiert die Kämpferin vom Randori Pro Gym in Berlin noch einmal. „Meine Vorbereitung war gut und ich war fit, aber meine Gegnerin war an dem Tag einfach besser. Ich habe aus der Niederlage aber sehr viel mitgenommen und in den letzten Monaten hart an mir gearbeitet. Ich bin hochmotiviert, am Samstag wieder als Siegerin aus dem Käfig zu steigen. Außerdem werden viele meiner Freunde kommen und mich anfeuern – das wird mir einen zusätzlichen Schub geben.“

Ihre Gegnerin, die junge Belgierin Griet Eeckhout, hat ebenfalls einige lobende Worte für Kortmann übrig: „Meiner Meinung nach ist sie eine sehr starke Allrounderin. Ich habe mir ihre Kämpfe angeschaut und sie hat einen sehr „klassischen“ Kampfstil. Mit ihrem Judo-Hintergrund hat sie natürlich deutlich mehr Erfahrung als ich“, so die 24-jährige von Shocx MMA aus Brüssel. „Was ich mir für diesen Kampf am meisten wünsche, ist eine klare Siegerin. Ich habe keine Lust auf einen ähnlichen Streß, wie es ihn nach meinem letzten Kampf mit Aitek Emadi gab und wo ewig über das Ergebnis debattiert werden musste. Deshalb werde ich alles tun, den Kampf vorzeitig zu beenden!“

Für Kortmann ist es nach Kämpfen im Ruhrgebiet, in Florida und dem Gewinn der Amateurweltmeisterschaft in Las Vegas im Jahr 2014 zum ersten Mal seit Jahren wieder so etwas wie ein „Heimspiel“ in Templin im Norden Berlins antreten zu dürfen.

„Das macht mich natürlich ganz besonders froh, gerade auch deswegen, weil ich sehr viel Zuspruch von meinen Freunden und Verwandten bekommen habe, die sich meinen Kampf anschauen kommen. Mit der Unterstützung meiner Fans im Rücken kann eigentlich nix mehr schief gehen!“

Die Veranstaltung wird angeführt vom Nordderby zwischen Steffen Jung (Greifswald) und Mahmod Faour (Hamburg), sowie den deutsch-polnischen Duell zwischen Alexander Vogt (Hamburg) und Kamil Gniadek (Stettin). Wer kurzfristig noch Lust bekommen hat, einige Karten sind für IFO „MMA Meets Wild West“ im Templiner El Dorado noch verfügbar: http://www.ifoeurope.com/tickets/ 

IFO Presents: MMA meets Wild West
9. April 2016
El Dorado, Templin

Steffen Jung vs. Mahmod Faour
Kamil Gniadek vs. Alexander Vogt
Marcin Mazurek vs. Yasin Bodinka
Daniela Kortmann vs. Griet Eeckhout
Davit Karapetian vs. Scharfedin Machfar
Viktor Dell vs. Laurynas Urbonavicius

Dominik Krüger vs. Khalid Ahmadov
Julia Dorny vs. Malwina Golczak
Taylan Dizek vs. Ladislav Koky
Tobias Mutschler vs. Jan Boron
Maximilian Hanke vs. Samuel Vogt
Kevin Nohr vs. Tobias Bauer
Rahman Magamschapiev vs. Miroslav Holub
Katharina Sagon vs. Lilly Wiegand