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Kerim Engizek: Ich lebe jetzt richtig den Profi-Lifestyle

Kerim Engizek (Foto: GNP1TV)

Die erste Titelverteidigung ist gemeistert. Vor heimischem Publikum setzte sich der Düsseldorfer Kerim Engizek bei GMC 13 gegen Giovanni Melillo durch und feierte mit der Titelverteidigung seinen sechsten Sieg in Folge. Kritik, der Ringrichter habe zu früh abgebrochen, wollte der 26-Jährige da nicht gelten lassen.

„Ich wusste, dass ich ihn sehr hart getroffen habe“, sagte Engizek. „Er wollte gerade wieder aufstehen, da habe ich nachgesetzt und dann wusste ich, dass es vorbei ist. Das habe ich auch in seinen Augen erkannt. Es ist natürlich besser für die Gesundheit des Kämpfers, dass der Referee den Kampf abgebrochen hat. Wir wollen ja nicht, dass er da langfristige Schäden davonträgt. Das war ein guter Job vom Referee, er hat einen guten Job gemacht.“

Melillo wurde nach anderthalb Minuten der ersten Runde von einer brachialen Rechten getroffen und kämpfte anschließend um sein Überleben, da Enzigek mit schnellen Treffern nachsetzte. Der Ringrichter ging nach weiteren Treffern dazwischen, zu früh für den Geschmack des Italieners.

Für den GMC-Champion Engizek war das Duell mit Melillo die Chance zur Wiedergutmachung, nachdem er im September seine Titelverteidigung kurzfristig absagen musste. Der Champion brannte darauf, den Fans seine Weiterentwicklung zu zeigen, die vor allem in den letzten Monaten große Schritte nach vorne gemacht hat, wie Engizek erklärte.

„In meinen letzten drei Kämpfe hat sich einiges geändert, es ist alles professioneller geworden, viel disziplinierter. Ich lebe jetzt richtig den Profi-Lifestyle. Da gibt es kein rechts, links mehr, nur noch geradeaus ins Training und das wars auch schon.“

Die Konkurrenz im Weltergewicht darf sich also in Acht nehmen vor dem Champion, der neun seiner letzten zehn Kämpfe für sich entschieden hat.

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