MMA Deutschland

Jonny Kruschinske: „Keiner kam zum BJJ, darum habe ich Thaiboxen trainiert“

Jonny Kruschinske

Jonny Kruschinske zählt zu den aktivsten MMA-Kämpfern der Bundesrepublik. Der 28-jährige Dresdner hat schon überall in Deutschland gekämpft, am vergangenen Samstag stand für ihn aber erstmals ein Auftritt bei GMC auf dem Programm. Am Ende sprang gegen Sebastian Baron ein Sieg raus, wenn auch eher unglücklicher Natur.

Baron hatte sich in der ersten Runde nämliche eine Verletzung an der Hand zugezogen – so schlimm, dass er in der Rundenpause aufgeben musste.

„Ich bin natürlich froh, dass ich gewonnen habe, aber der Ausgang ist echt sehr schade“, sagte Kruschinske im Interview mit GNP1 TV. „Ich mag Sebastian sehr gerne und ich hätte mir einen richtig schönen langen Kampf gewünscht, mit vielen Wechseln – oben, unten, coole Schlagabtausche. Nun war’s schneller vorbei. Vielleicht klappt’s ja, dass wir noch einmal kämpfen.“

Kruschinske, der eigentlich eher als Bodenkämpfer bekannt ist und sich in seiner Karriere bisher elf seiner 14 Siege durch Submission sichern konnte, kämpfte gegen Baron die meiste Zeit im Stand und punktete vor allem mit seiner Overhand. Dass er es am Samstag nicht auf den Bodenkampf abzielte, hat einen simplen Grund. Es haben schlichtweg Trainingspartner gefehlt.

„Ich habe früher immer bei uns im kleinen Keller Grappling trainiert – ganz winziges Ding, neun Quadratmeter“, erklärte Kruschinske lachend. „Aber zurzeit kommt da niemand zum Training hin, deswegen bin ich mehr beim Thaiboxen gerade. Ich habe einfach mehr Thai trainiert, weil es anders nicht ging.“

Nächste Woche steht für den Kämpfer vom MMA Team Dresden bereits die nächste Herausforderung an. Bei Real FC in Hagen wird Kruschinske am 1. Mai gegen MMA-Spirit-Kämpfer Christian Eckerlin antreten. Es soll sein letzter Kampf im Weltergewicht werden, bevor er endgültig ins Leichtgewicht wechselt. 

Das komplette Interview mit Jonny Kruschinske gibt es hier: