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Jarjis Danho: „Wir wollen vier Siege mit nach Hause nehmen!“

Jarjis Danho (Foto: GNP1.TV)

Als Jarjis Danho im Februar in der UFC debütierte, endete der Abend in London mit einem Tiefschlag, im wahrsten Sinne des Wortes. Nun, sechs Monate später, geht es im zweiten Anlauf gegen den Dänen Christian Colombo. Für Danho Heimspiel und Drucksituation zugleich, wie er am Medientag vor UFC Hamburg erklärte.

„Es ist zwar ein Heimvorteil, aber auch zusätzlicher Druck. Mit diesem Druck kann ich aber auch viel besser umgehen. Letztes Mal war alles für mich neu, ich war auch nicht so topfit für den Kampf und mir gingen so viele Dinge durch den Kopf. Jetzt kenne ich die ganzen Abläufe schon und das beruhigt mich schon sehr.“

Nicht der einzige Unterschied für Danho, der sich kurz vor seinem Duell gegen Daniel Omielanczuk einer Knieoperation unterzog und daher im UFC-Debüt gehandicapt war. Gegen Colombo geht der „Man Mountain“ nicht nur topfit in den Kampf, sondern auch technisch verbessert. So soll der erste UFC-Sieg gelingen.

„Ich habe letztes Mal nicht spezifisch boxen trainiert, daran haben wir jetzt mit einem weiteren Box-Trainer gearbeitet. Und ich habe auch wieder mehr an meiner Kondition gearbeitet. Ich denke, damit werde ich den Kampf gewinnen. Über meine Fitness, mein Boxen und auch meine Schnelligkeit.“

Anders als Peter Sobotta, der Jamaika als neue Heimat für sich erkoren hat, sieht Danho sich und die anderen drei deutschen Vertreter in der Verantwortung, sich dem internationalen Publikum mit guten Leistungen zu präsentieren.

„Wir vertreten alle Deutschland, wir kämpfen für Deutschland. Wir wollen vier Siege mit nach Hause nehmen. Wir müssen es sogar. Wir kämpfen für unsere Heimat!“

Das komplette Interview findet ihr hier:

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