MMA Deutschland

GNP1-Awards 2015: Kampf des Jahres

Der GNP1 Award 2015 für den besten MMA-Kampf des Jahres geht an Abner Lloveras und Nordin Asrih für ihre denkwürdige Schlacht bei Respect.FC 12. Die Plätze zwei und drei belegen Djamil Chan und Mohammed Grabinski sowie Selim Agaev und Alexander Vogt.

Im MMA-Sport geht es nicht immer nur um Sieg oder Niederlage. Es geht um Herz und Kampfgeist; darum, die Fans mit spektakulären Ringschlachten vom Hocker zu reißen. Auch im Jahr 2015 gelang das wieder einer Reihe von Kämpfern aus Deutschland, am meisten begeistert hat die GNP1-Leser das Duell zwischen Abner Lloveras und Nordin Asrih.

Mit Llloveras hatte Asrih für diesen ursprünglich als Abschiedskampf beworbenen Fight einen international erfahrenen Gegner vor den Fäusten, der unter anderem bereits bei M-1 im Ring stand und später sogar bei The Ultimate Fighter teilnahm. Zwar war Asrih chancenlos gegen den Spanier und musste immer wieder harte Treffer einstecken, weigerte sich aber stur, K.o zu gehen und feuerte immer wieder und aus allen Rohren zurück. Gut ein Drittel der Leser belohnte diese beherzte Leistung mit dem Award für den Kampf des Jahres.

Schlacht der TUF-Sieger nur auf Rang zwei

Nur Platz zwei belegt das nicht minder actiongeladene Duell der beiden TUF-Veteranen Djamil Chan und Mohammed Grabinski. In einem ausgeglichenen Kampf auf technisch höchstem Niveau siegte Chan am Ende durch T.K.o., weil ein Cut in Runde fünf schließlich das Aus für Grabinski bedeutete.

Selim Agaev und Alexander Vogt feuerten bei Ravage Series 1 in Hamburg ein wahres Feuerwerk ab und landeten damit knapp dahinter auf Rang drei. Nach anfänglich argen Schwierigkeiten konnte Agaev den Kampf komplett zu seinen Gunsten drehen und in der zweiten Runde durch T.K.o. für sich entscheiden.

Die Ergebnisse der Abstimmung im Überblick:

MMA-Kampf des Jahres

  1. Abner Lloveras vs. Nordin Asrih: 29,1% 
  2. Djamil Chan vs. Mohammed Grabinski: 17,2 % 
  3. Selim Agaev vs. Alexander Vogt: 16,1% 

37,7% für Anatolij Baal vs. Mick Mokoyoko, Daniel Weichel vs. Patricio Freire, Lom-Ali Eskijew vs. Marc Bockenheimer und Stephan Pütz vs. Marcin Tybura