MMA Deutschland

GMC 23: Max Coga trifft auf Roman Avdal

Nur noch zwei Wochen, bis die König-Pilsener-Arena in Oberhausen ihre Pforten zum GMC-Jahresabschluss GMC 23 öffnet. Jetzt wartet ein weiterer Leckerbissen auf die Zuschauer in NRW. Max Coga geht an den Start und trifft auf den russischen Thaiboxer Roman Avdal.

Max Coga (21-6-1) ist neu dabei. Der 30-Jährige will seinen zweiten GMC-Sieg im dritten Kampf, nachdem er sich im Juni mit einem umstrittenen Unentschieden gegen Damien Lapilus begnügen musste, bevor er den griechischen Kickboxer Athinodoros Michailidis in der ersten Runde abklopfen ließ. Da der Titel im Federgewicht von GMC seit wenigen Wochen Cogas Teamkollegen Saba Bolaghi gehört, liegen Cogas eigene Titelambitionen erst einmal auf Eis, sodass er sich anderen Aufgaben widmen kann.

In Oberhausen trifft er auf den russischen Thaiboxer Roman Avdal (13-7). Der Kämpfer aus Novorossiysk sollte eigentlich eine Woche vor GMC bei der ACA-Talentveranstaltung Berkut Young Eagles antreten, reist nun aber nach Deutschland und trifft in Coga auf seine schwerste Aufgabe. Avdalkonnte sich in seiner bisherigen Karriere nicht übermäßig auszeichnen, in seinen 13 Siegen stand er nur vier Mal einem Gegner mit positiver Bilanz gegenüber und in seinem letzten Duell im Mai ging er gegen den jungen Andrey Goncharov schon nach einer Minute K.o. Ein Erfolg gegen Coga könnte dem 26-Jährigen jedoch ganz neue Türen im europäischen MMA öffnen.

Mit Christian Jungwirth (6-2) steht auch ein süddeutscher Publikumsliebling im Oberhausener Käfig. Der 32-Jährige konnte sich in den vergangenen Monaten mit guten Leistungen nicht nur in die German Top Ten, sondern auch immer näher an den GMC-Titel herankämpfen. Zwei Duelle konnte er bei GMC bereits für sich entscheiden und dabei David Depannemaecker besiegen und Filip Zadruzynski stoppen. Nach einem Ausflug nach Russland, wo er bei der M-1 Challenge dem einstigen UFC-Kämpfer Andreas Stahl unterlag, ist Jungwirth zurück im GMC-Käfig.

Dort trifft er auf den gefährlichen Erhan Kartal (9-0). Der Wiener kämpft dabei nicht nur zum ersten Mal bei GMC, sondern überhaupt zum ersten Mal außerhalb Österreichs. In seinen bisherigen Kämpfen konnte der 27-Jährige seinem Spitznamen „No Mercy“ gerecht werden und zeigte wiederholt keine Gnade mit seinen Gegnern. Sieben seiner neun Siege feierte er durch einen K.o., über die erste Runde ging es dabei nur einmal hinaus. Zuletzt musste Kartal jedoch zwei Mal über die Distanz gehen, besiegte dabei Rubenilton Pereira bei ACB und Marko Burusic bei Vendetta. In seinem GMC-Debüt will der Kämpfer vom Iron Fist Gym wieder kurzen Prozess machen. 

Den dritten neuen Kampf bestreitet Muhammed Celebi (5-5-1). Der 26-Jährige kehrte im Herbst nach zweijähriger Auszeit in den Käfig zurück und besiegte in Köln Hamid Gelietsch nach Punkten. Celebi geht seit diesem Jahr für den Fight Club Gelsenkirchen an den Start und soll vor Jahresende noch Wettkampferfahrung sammeln. Kurzfristig fand man im 37-jährigen Dänen Rhassan Muhareb (2-5) einen bereitwilligen Kontrahenten.

GMC 23 findet am 9. November in der König-Pilsener-Arena in Oberhausen statt. Tickets für die Veranstaltung gibt es bereits auf Eventim.de. Mit dem Code GNP1GMC23-UCCAAU erhaltet ihr zehn Prozent Rabatt auf den Ticketpreis.

Damit sieht das Programm von GMC 23 bisher wie folgt aus:

GMC 23
9. November 2019
König-Pilsener-Arena Oberhausen

Titelkampf im Mittelgewicht
Christian Eckerlin (c) vs. Dustin Stoltzfus

Titelkampf im Weltergewicht
Kerim Engizek (c) vs. Leonardo Sinis 

Islam Khapilaev vs. Nordin Asrih
Nihad Nasufovic vs. Rafal Lewon
Maurice Adorf vs. Alexander Wiens
"Flying" Uwe Schüder vs. Max Heine
Rene Runge vs. Alexander Stojicic
Anna Isabella Hübsch vs. Paulina Ioannidou

Max Coga vs. Roman Adval
Christian Jungwirth vs. Erhan Kartal
Muhammed Celebi vs. Rhassan Muhareb