MMA Deutschland

GEMMAF und GAMMAF fusionieren

GEMMAF und GAMMAF Hand in Hand. Im Foto: Clemens Werner (l.) und Adrian Bakos.

Bei der Mitgliederversammlung der GEMMAF am 5. Januar 2019 wurden einige bedeutende Änderungen festgelegt. So wurden nicht nur neue Bestimmungen beschlossen, sondern auch ein neuer Vorstand gewählt, der damit die Fusion der German Mixed Martial Arts Federation e.V. (GEMMAF) und German Amateur MMA Federation (GAMMAF) perfekt machte.

Die Fusion war eine Vorgabe des Weltverbandes IMMAF (International Mixed Martial Arts Federation), um die Anerkennung des Sports und die Vision 2028, MMA eine olympische Disziplin werden zu lassen, voranzubringen.

In den letzten Monaten gab es bereits eine solide Zusammenarbeit zwischen GEMMAF und GAMMAF. Ab sofort wird nun mit vereinten Kräften unter dem Banner der "GEMMAF", dem größten MMA-Verband in Deutschland, für einen starken MMA-Sport in Deutschland eingestanden. Das ist ein weiterer großer Schritt, um die MMA-Szene in Deutschland zu vereinheitlichen, Standards zu etablieren und das Image zu verbessern.

Tom Madsen, der im Vorstand des Amateur-Weltverbands IMMAF ist, kommentierte das Bündnis: „Es wird Zeit, dass ganz MMA-Deutschland zusammensteht! Der Sport muss national und international Anerkennung erhalten, um noch mehr Sicherheit und realistische Möglichkeiten für die Athleten zu sichern. Jetzt gibt es nur einen Verband und alle können demokratisch aktiv Einfluss nehmen. Das heißt, mehr Turniere und bessere Offizielle, ergo mehr MMA Sportler! Deutschland steht im Moment gut auf der internationalen Rangliste der IMMAF! Wir haben aber noch viele gute Athleten, die das Niveau noch weiter steigern können.“