MMA Deutschland

Felix Schiffarth: Wenn der Arzt das Okay gibt, kämpfe ich im Juni in Berlin!

Felix Schiffarth (Foto: Elias Stefanescu/GNP1.de)

Seit Beginn seiner Karriere gehörte Felix Schiffarth zu den aktivsten deutschen MMA-Kämpfern. Innerhalb von fünfzehn Monaten stand er fünf Mal im Käfig und kämpfte im Februar um den GMC-Titel im Federgewicht. Seitdem tritt er etwas kürzer, denn der „German Shaolin“ musste eine OP einen Krankenhausaufenthalt durchstehen, bevor er nun wieder angreifen kann.

„Mir geht’s wieder super“, sagte Schiffarth im Interview. „Ich war zwar im Krankenhaus und wurde operiert, aber ich habe keine bleibenden Schäden und fühle mich gut, kein Unterschied zu vorher. Ich war natürlich zwischendurch ein wenig neben der Spur. Ich hatte nach meinen Kämpfen noch nie irgendwas, da war das mit der OP und so natürlich etwas Neuland für mich. Aber jetzt geht es mir wieder gut.“

Beim Kampf gegen Ömer Solmaz hatte der junge Düsseldorfer seine Momente, ging dann aber in der vierten Runde technisch K.o., nachdem er am Boden harte Schläge einstecken musste, bis seine Betreuer das Handtuch warfen. Seit diesem Duell trägt Schiffarth eine Titanplatte im Schädel, doch der junge Kämpfer nimmt es mit Humor.

„Die Augenhöhle war gebrochen. Die Ärzte mussten da über den Zähnen und im Auge zwei Schnitte machen, die Augenhöhle anheben und haben dort eine Titanplatte eingesetzt, die auch für immer drinbleibt, das kann also auf jeden Fall nicht nochmal brechen. Ich hab‘ schon gefragt, ob die nicht Titan für mein ganzes Gesicht haben, aber das wollten sie nicht machen.“

Und schon bald könnte sich die Titanplatte bezahlt machen, denn der „German Shaolin“ denkt gar nicht daran, eine lange Pause zu machen. Wenn es nach ihm geht, will er bereits im Sommer wieder kämpfen.

„Ich bin seit geraumer Zeit wieder im Training. Ab Montag will ich mich wieder intensiv vorbereiten, also mit Diät und zehn bis zwölf Trainingseinheiten in der Woche. Sobald der Arzt mir das Okay gibt, kämpfe ich am 29. Juni in Berlin. Definitiv dieses Jahr noch, das ist sicher.“

Und auch im neuen Jahr ist Schiffarth keiner, der sich seine Gegner aussucht. Stattdessen will sich der Kämpfer vom Pride Gym jeder Herausforderung stellen, auch wenn er nicht jede nachvollziehen kann.

„Einen Gegner habe ich noch nicht. Mich haben viele herausgefordert, wo ich mich schon gefragt habe, warum fordert ihr nicht den Ömer heraus, wer fordert den Verlierer heraus? Vielleicht wollen die den Hype mitnehmen, keine Ahnung. Aber mein Trainer kümmert sich darum. Ich kämpfe gegen jeden, wie man in Hamburg gesehen hat, ich fahr auch zu jemandem nach Hause, das spielt für mich keine Rolle.“

Das komplette Interview mit Schiffarth findet ihr hier: