MMA Deutschland

Dennis Siver: Dopingtest nach UFC 168 nicht eindeutig

Dennis Siver (Foto: Dorian Szücs/Groundandpound.de)

Am 28. Dezember konnte sich Deutschlands Nummer eins Dennis Siver bei UFC 168 nach Punkten gegen Manvel Gamburyan durchsetzen. Eine im Anschluss abgegebene Dopingprobe des Mannheimers wurde nun für nicht eindeutig befunden. Siver muss jetzt auf das Ergebnis der B-Probe warten.

Jeder auf leistungssteigernde Substanzen getestete Sportler muss zwei Blut- oder Urinproben abgeben, eine A- und eine B-Probe. Im Regelfall wird die A-Probe für negativ befunden, der Dopingtest ist somit bestanden. Bei einer positiven oder nicht eindeutigen A-Probe kommt die B-Probe ins Spiel.

„Nicht eindeutig“ bedeutet dabei nicht zwingend, dass der Dopingtest nicht bestanden ist. Die A-Probe könnte verunreinigt sein, auch erlaubte Medikamente können für Abweichungen sorgen. Eine B-Probe soll nun Klarheit schaffen. Fällt die negativ aus, gilt der Dopingtest als bestanden.

„Im Moment weiß ich nicht mehr als ihr“, erklärt Siver via Textnachricht gegenüber Groundandpound.de seine Situation. „Mir wurde nur mitgeteilt, dass die erste Urinprobe ungültig war und man jetzt noch die zweite macht. Jetzt warte ich auf das zweite Ergebnis. Ich hoffe, das klärt sich alles schnell auf.“

Neben Dennis Sivers Probe, kam auch die von Siyar Bahadurzada als „nicht eindeutig“ zurück. Der in Holland lebende Afghane unterlag John Howard, ebenfalls im Vorprogramm von UFC 168 nach Punkten. Auch Bahadurzada muss nun auf das Ergebnis des zweiten Tests warten. Weder Siver noch Bahadurzada sind in der Vergangenheit durch Doping-Vergehen auffällig geworden.