MMA Deutschland

BAMMA 30: Niklas Stolze unterliegt nach engem Kampf

Niklas Stolze und Chris Stringer (Foto: BAMMA)

Es hat nicht sollen sein. Auch der zweite Auftritt für BAMMA endet für den Magdeburger mit einer Niederlage nach Punkten. Gegen den erfahrenen Nordiren Chris Stringer musste er zwei Runden abgeben und verlor im letzten Kampf von BAMMA 30 in Dublin.

Die Voraussetzungen für Niklas Stolze waren so gut. Vor „heimischer Kulisse“ wollte der deutsche Kämpfer aus dem irischen SBG-Team seinen ersten Sieg für BAMMA feiern. Die Fans unterstützten den Magdeburger lautstark, während sein nordirischer Gegner Chris Stringer von lauten Buh-Rufen begleitet den Käfig in Dublin betrat.

Und anfangs sah es noch gut aus, auch wenn Stringer Stolze mit einer Guillotine kurz in Bedrängnis brachte. Stolze konnte den Nordiren abschütteln und aus der Mount arbeiten, aber Stringer kämpfte sich wieder auf die Beine und machte dann erneut Druck. Im zweiten Durchgang war es dann Stolze, der den offenen Schlagabtausch durch einen Takedown unterbrach. Erneut konnte er Stringer nicht kontrollieren, es ging zurück in den Stand und wieder lieferten sich die Leichtgewichte ein Duell auf Augenhöhe.

So sollte es auch in der letzten Runde weitergehen. Der Kampf befand sich auf Messers Schneide, aber keiner konnte sich ein signifikantes Übergewicht erarbeiten. In der letzten Minute gelang Stringer dann ein weiterer Takedown, der wahrscheinlich das Zünglein an der Waage war. Stolze musste anschließend eine Wertung von drei Mal 28 zu 29 gegen sich hinnehmen. Die zweite Niederlage in Folge bei BAMMA.

Titelkampf endet ohne Wertung

Der Hauptkampf der Veranstaltung endete mit einem weiter vakanten Titel im Bantamgewicht unbefriedigend. Nachdem Shay Walsh stark in den Kampf kam, landete er nach einem Low Kick, der ihm das Standbein wegzog auf der Matte. Dort musste er von Alan Philpott einen illegalen und heftigen Tritt zum Kopf einstecken.

Der Kampf wurde unterbrochen und nach kurzer Untersuchung stellte der Ringarzt einen gebrochenen Kiefer fest. Da Philpott keine Absicht unterstellt wurde, endete der Kampf so nicht in einer Disqualifikation, sondern in einem No Contest.