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Aziz Karaoglu: Ich habe Materla mehrfach herausgefordert, worauf wartet er?

Aziz Karaoglu fordert Michal Materla (Foto: GNPTV)

Vor anderthalb Jahren lieferte Aziz Karaoglu, von einer Knieverletzung gehandicapt, KSW-Champion Mamed Khalidov einen harten Kampf, der in einer umstrittenen Punktniederlage endete. Seitdem wurde es ruhig um den Düsseldorfer, erneut machten ihm Verletzungen zu schaffen. Doch der 40-Jährige ist noch nicht ganz fertig mit dem Kämpfen, einmal will er noch ran, das verriet er GNP-TV.

Zeit, in Erinnerungen zu schwelgen, hat Aziz Karaoglu noch genug. Auch wenn sein letzter Kampf schon anderthalb Jahre zurückliegt, denkt der 40-Jährige noch nicht ans Aufhören. Einmal will er noch bei KSW in den Käfig steigen, für die er insgesamt sieben Mal kämpfte und sich nach schnellen Knockouts gegen Maiquel Falcao und Jay Silva eine Titelchance gegen Mamed Khalidov erkämpfte.

„Ja, das waren alles starke Gegner“, sagte Karaoglu. „Ich war natürlich immer top vorbereitet, aber wie ihr wisst, hatte ich die letzten Jahre sehr viele Schwierigkeiten mit Verletzungen gehabt. Aber ich habe immer entschlossen und konsequent gekämpft und das habe ich heute auch Kerim mitgegeben.“

Ganz zur Freude des Team-Alpha-Kopfes hörte Engizek auf den Rat des Altmeisters und besiegte Giovani Melillo bei GMC 13 mit einem Knockout in der ersten Runde. Nachdem Engizek mittlerweile von Erfolg zu Erfolg eilt, die Titelverteidigung war der sechste Sieg in Serie, könnte auch der „ältere Bruder“ wieder aktiv werden. Wie Karaoglu verriet, will er trotz großem Verletzungspech noch einmal gegen Michal Materla ran.

„Ich wollte immer gegen Materla kämpfen. Gegen Khalidov wollte ich nie antreten, Materla war immer mein Wunschgegner, weil er ein starker Mann, technisch sehr gut und ein interessanter Gegner ist. Ich hatte verletzungsbedingt jetzt mein schlimmstes Jahr hinter mir. Zwei Operationen hintereinander, ein Bandscheibenvorfall, und, und, und. Aber ich habe den Entschluss gefasst, einmal will ich noch kämpfen, für die Fans. Jeder will diesen Kampf sehen.“

Doch Karaoglu hat die Rechnung scheinbar ohne den Wirt gemacht, denn wie der Düsseldorfer verriet, scheinen sich weder der Ex-Champion, der vor kurzem nach einem Flirt mit der UFC doch seinen Vertrag in Polen verlängerte, noch die Verantwortlichen von KSW für dieses Duell zu erwärmen.

„KSW hat nicht geantwortet, Materla hat nicht geantwortet. Ich bin sehr überrascht. Es ist ja auch in seinem Interesse. Wenn dich jemand drei, vier Mal herausfordert, wenn ich sage, dass er mein Wunschgegner ist, dann erwarte ich, dass er mal ein Statement dazu abgibt, warum dieser Kampf nicht zustande kommt. Er hat doch von mir nichts zu befürchten. Ich bin der ältere Mann. Er ist besser trainiert, hat gerade zwei K.o.-Siege gegen starke Leute geholt, ist ein sehr starker Athlet. Also, worauf wartet er?“

Das komplette Interview mit Karaoglu seht ihr hier: