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MMA - CH/AT

Manuel Masuch steigt bei Respect.FC 7 wieder in den Ring

Manuel Masuch vor dem Sparta Essen Logo.

Zwei weitere Begegnungen wurden uns soeben exklusiv von den Veranstaltern der Respect.FC-Serie offiziell bestätigt. In der siebten Edition, die am 21. April in der Eishalle Essen stattfindet, wird Manuel Masuch nach sieben Monaten Auszeit wieder in den Ring steigen. Dazu treffen zwei Kämpfer aufeinander, bei denen keins ihrer insgesamt 14 Duelle länger als eine Runde dauerte: Nico Penzer und Maurice van Waeyenberghe. Wir blicken für Euch auf diese zwei höchst spannenden Kampfpaarungen.


Die "Alte Dame" Manuel Masuch (4-3) startete seine Profi-Karriere mit zwei Niederlagen. Aus diesen Fehlern lernte der Sparta Essen Kämpfer jedoch viel und konnte daraufhin vier vorzeitige Siege in Folge erzwingen. Andre Hagemeister, Patrick Talmon, Silvio Zimmerman sowie Kurt Verschueren mussten sich dem inzwischen 33jährigen beugen. Der an Nummer vier der „German Top Five“-Rangliste geführte Masuch gilt als explosiver Ringer, der neben harten Fäusten immer für einen spektakulären Slam gut ist.

Nach den extravaganten Erfolgen bereitete sich Masuch auf Respect.FC 6 vor, bei dem er auf Jonas Billstein treffen sollte - doch Billstein sagte kurzfristig ab. Dem Essener wurde von Ben Helm, dem Matchmaker und Veranstalter von Respect, ein qualitativ hochwertiger Ersatzgegner gefunden: Der noch ungeschlagene Marcin Naruszczka (8-0). Der Pole erwies sich für den Spartaner schlussendlich als zu zäh. Nach vier Siegen in Folge folgte damit der erste Dämpfer seit zwei Jahren für Masuch und damit auch eine Auszeit seit September 2011. Zeit an seinen Schwächen zu arbeiten und Fehler auszumerzen. Sollte die „Alte Dame“ sich, durch Unterstützung seines Trainers Les Herden, ähnlich verbessert haben wie nach den Niederlagen am Anfang seiner Karriere, muss man nun mit einer verbesserten und deutlich gefährlicheren Version der deutschen Nummer vier im Halbschwergewicht rechnen.

Sein nächster Gegner ist der Niederländer Saigan Muradov. Der für den Dipanegara Gym antretende Muradov wird für so manchem deutschen MMA-Fan ein bekanntes Gesicht sein, schließlich konnte der Holländer in der zweiten Runde des WOF Tournaments in Bergkamen, mit einem beeindruckenden TKO-Sieg gegen Toni Karlovic, auf sich aufmerksam machen. Zwei Kämpfe zuvor siegte Muradov durch Submission, als auch via TKO, was unter Beweis stellt, dass er im Stand, sowie auf dem Boden für Gefahr sorgen kann. Ob er dem Lokalmatador unter Beifall der heimischen Kulisse in Essen Probleme bereiten kann, bleibt abzuwarten.

Nicolas „Panda“ Penzer machte im letzten Jahr bei der Submissao Grappling Challenge eine fabelhafte Figur und gewann die „unter 87kg“-Klasse des renommierten BJJ-Turniers. Der Stuttgarter gab sich damit jedoch nicht zufrieden, sondern war auch im Mutterland des BJJ erfolgreich: In Porto Alegre siegte der Schwabe beim Circuito Estadual de Jiu-Jitsu in seiner Gewichtsklasse und dominierte auch die offenen Klasse. Dieses Können auf dem Boden spiegelt sich auch in seiner MMA-Kampfbilanz wieder, denn seine bisherigen sechs Begegnungen endeten allesamt vorzeitig. Man muss dabei kein Hellseher sein, um richtig zu raten, wie die Duelle beendet wurden: Submission – und zwar alle sechs. Armbars und Rear-Naked Chokes sind die Spezialität des Stallion Cage-Mitglieds. Bisher ist Penzer unbesiegt und gedenkt dies auch gegen Maurice van Waeyenberghe zu bleiben.

Der Bremerhavener Van Waeyenberghe ist bekannt für wilde Schlagwechsel im Ring, obwohl sein primärer Stil das BJJ ist. Wie er uns im GnP-Interview vor einiger Zeit verriet, kämpft er stets nach dem Motto „No Risk, No Fun!“ – und genau das macht ihn so beliebt bei den Zuschauern, was ihm von seinen Fans auch ein MMA Highlight auf Youtube einbrachte. Sein Spitzname „Johnnie Beton“ zeugt von Wortwitz, auf der Matte versteht der 25-Jährige jedoch keinen Spaß. Vier seiner sechs Siege kamen durch TKO zustande, zwei weitere durch Submission. Kein Kampf des „Fight Fabrik Bremerhaven“-Mitglieds ging über die erste Runde, was vom Explosivität zeugt, auf die man sich bei Respect.FC 7 am 21. April freuen kann.

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