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Alan Omer vor zweitem Kampf bei UAE Warriors

Alan Omer (Foto: Dorian Szücs/GNP1.de)

Am Freitag steht Alan Omer zum zweiten Mal für UAE Warriors im Käfig. Der Stuttgarter hat bereits ein Auge auf einen Titelkampf in der Organisation geworfen, darf sich also gegen Reydon Romero in seinem zweiten Auftritt bei UAE keine Blöße geben.

Für Alan Omer (22-5) geht es in Abu Dhabi um mehr als nur um einen weiteren Sieg in seiner Karriere. Der 31-Jährige will sich nicht nur mit seinem zweiten Erfolg bei UAE Warriors für einen Titelkampf empfehlen, sondern diesen am besten auch in seiner kurdischen Heimat Erbil austragen. Entsprechende Gespräche sollen bereits geführt worden sein, gab Omer in einer Folge des Schlagwort-Podcasts an.

Dafür muss es jedoch auch im Käfig stimmen und dort will Omer an einstige Großtaten anknüpfen. Der Stuttgarter feierte im Oktober nach fast zwei Jahren Auszeit sein Comeback und holte sich einen schnellen Sieg über den überforderten Aidan Aguilera. Damit baute er seine Siegesserie auf vier Kämpfe aus. Omer ist seit dem Abschied aus der UFC immer noch ungeschlagen und setzte sich zuvor bei Euro FC und Brave gegen die Veteranen Hiroyuki Takaya, Robbie Peralta und Gesias Cavalcante durch.

Von solchen Namen ist Reydon Romero (12-9) noch weit entfernt. Der „Filipino Bolo Punch“ hat den Großteil seiner Karriere in Südostasien bestritten und war kurzzeitig bei URCC auf den Philippinen Champion im Federgewicht. In anderen Organisationen wartet er nach drei Anläufen immer noch auf einen Erfolg, sowohl in seinen zwei Auftritten bei Rebel FC als auch Road FC. Romero kommt mit zwei Niederlagen im Gepäck nach Abu Dhabi und ging in beiden Kämpfen K.o. Omer ist für ihn eine Mammutaufgabe.

Omer ist dabei nicht der einzige bekannte Name im Programm. In Austin Arnett steht ein weiterer UFC-Veteran im Käfig und trifft auf Elias Boudegzdame. Das finnische Weltergewicht Juho Valamaa steht im Kampf nach Omer dem Libanesen Ahmad Labban gegenüber. Der geplante Hauptkampf musste eine kurzfristige Änderung hinnehmen, nachdem das rumänische Super-Schwergewicht Alexandru Lungu absagen musste. Seinen Platz gegen Roman Wehbe nimmt der Pole Maciej Sosnowski ein.

UAE Warriors 10 findet am 31. Januar statt und wird ab 15 Uhr live auf Abu Dhabi Sports übertragen. Omer bestreitet den achten Kampf von insgesamt elf Duellen.