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UFC geht vor Gericht

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Das Bundesverfassungsgericht plant laut Beschluss vom 8. Dezember, über die Verfassungsbeschwerde der Ultimate Fighting Championship (UFC) gegen das Ausstrahlungsverbot durch die Bayerische Landeszentrale für neue Medien (BLM) in einem Verfassungsbeschwerdeverfahren verhandeln. Im März 2010 hatte die BLM ihre ein Jahr zuvor erteilte Genehmigung zur Ausstrahlung von UFC-Programmen auf Sport1 (damals noch DSF) aufgehoben. Zwar lehnte das Bundesverfassungsgericht eine sofortige Eilentscheidung wegen der Komplexität des Falles ab, jedoch stellte es klar, dass mehrere Grundrechtsverletzungen in Betracht kommen und ausführlich geprüft werden müssen.

„Die Entscheidung des Bundesverfassungsgerichts macht deutlich, dass es ernstzunehmende Zweifel an der Rechtmäßigkeit der die BLM-Entscheidung bestätigenden Gerichtsentscheidungen gibt“, sagt Marshall Zelaznik, Managing Director of International Development UFC. „Die Sendungen der UFC werden mit großem Erfolg in 147 Ländern und Gebieten in 19 verschiedenen Sprachen ausgestrahlt. Auch beim deutschen Publikum genießt dieser Sport eine immer wachsende Beliebtheit. Wie professionell und sicher die UFC-Kämpfe sind, haben wir im November dieses Jahres mit unserer bereits zweiten Veranstaltung in Deutschland gezeigt.“

UFC ist die weltweit größte und am stärksten regulierte Organisation für kombinierte Kampfsportarten (Mixed Martial Arts/MMA). Von den zehn Kampfsportarten, die Mixed Martial Arts ausmachen, gehören fünf zu den olympischen Disziplinen: Boxen, Freistilringen, griechisch-römisches Ringen, Taekwondo und Judo. UFC ist von den angesehenen Sportaufsichtsbehörden, wie den Sportkommissionen von Kalifornien, Florida, Nevada, New Jersey, Ohio und Pennsylvania, reglementiert und anerkannt.