MMA - CH/AT

Turek vs. Barjamaj und Merza vs. Calzetta

Es ist einer der mit Spannung erwartetsten Superfights in der Geschichte des österreichischen MMA: Gerald Turek gegen Dritan Barjamaj. Beide Athleten lieferten sich in der Vergangenheit so einige Wortgefechte, jetzt kommt es am 23. November zum Aufeinandertreffen als Teil der „Vienna Super Fights“. Zudem steht die große WM-Revanche zwischen Fadi Merza und
Fernando Calzetta auf dem Programm.

Gerald „Geri“ Turek kehrt nach über einem Jahr verletzungsbedingter Abstinenz wieder ins aktive Geschehen zurück. Der WFC-Veteran bestritt seinen letzten Kampf im April des letzten Jahres, wo er einen Submission-Erfolg gegen den Kroaten Mladen Kujundzic erzielen konnte. Ob ihm das gegen Barjamaj gelingen wird, bleibt abzuwarten, schließlich ist dieser extrem motiviert, wie man bereits in einigen Interviews bei GnP-TV sehen konnte.

Barjamaj musste zuletzt einige Niederlagen einstecken, war jedoch zuvor mit drei Siegen in Folge auf gutem Kurs. Am kommenden Wochenende wird der Albaner auf Ruben Wolf treffen und könnte damit wieder auf die Siegerstraße gelangen, bevor er dann am 23. November gegen Turek kämpft.

Zudem gibt es die Chance zur Revanche für Österreichs Vorzeigekickboxer Fadi Merza. Der Wiener wird erneut auf Fernando Calzetta treffen. Beide Kämpfer hatten bereits am 4. Mai dieses Jahres das Vergnügen, als der WKA-WM-Titel von Merza auf dem Spiel stand. Dieser attackierte von Beginn an mit harten Lowkicks das Bein von Calzetta.

Das Problem dabei war nur, dass der Wiener ab der zweiten Runde nicht mehr kicken konnte, da er sich, wie sich später herausstellen sollte, das Knie verletzt hatte (Kreuzbandriss). Dennoch ging das Duell über die vollen fünf Runden, wenngleich Merza hier fast nur noch boxen konnte. Zur Überraschung der Zuschauer, und auch der von Merza, werteten die Kampfrichter zugunsten des Herausforderers. Eine Tatsache, die vom Publikum nicht ohne Reaktionen blieb.

Daher soll natürlich der Rückkampf nach Möglichkeit nicht über die Punktrichter entschieden werden. Dass Merza trotz seiner 35 Jahre noch immer die Nummer eins der Alpenrepublik ist, das möchte er mit dem Sieg im Rückkampf erfolgreich untermauern. Glaubt man den Gerüchten, könnte es sich dabei auch um den letzten Kampf von Merza handeln. Ob er das auch wirklich sein wird?

In jedem Fall steckt eine gehörige Prise Pfeffer in diesem Duell, genauso in der Begegnung zwischen Turek gegen Barjamaj. Die Vienna Super Fights finden am 23. November im Budocenter Wien statt.