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Stephanie Egger: Ich will nächstes Jahr wieder bei Invicta kämpfen!

Stephanie Egger steht bald wieder im Käfig (Foto: Elias Stefanescu/GNP1.de)

Stephanie Egger gehört zu den besten Kampfsportlerinnen im deutschsprachigen Europa. Schon in ihrer Jugend schaffte es die Schweizer Judoka an die nationale Spitze, wurde danach gar U23-Europameisterin. Im Jahr 2015 widmete sie sich dann den gemischten Kampfkünsten und machte sich schnell einen Namen. Nach zwei Siegen durfte sie ihren ersten Kampf für die renommierteste Frauen-MMA-Organisation der Welt, Invicta FC, bestreiten. Mit GNP1TV sprach sie über ihr Debüt, ihren nächsten Kampf und die Schweizer MMA-Szene.

Drei harte Runden lang ging der erste Kampf von Stephanie Egger bei Invicta FC. Mit Alexa Connors lieferte sie sich über die volle Kampfdistanz eine Schlacht, die letztendlich von den Punktrichtern geteilt für ihre Kontrahentin gewertet wurde.

„Es lief leider nicht so, wie ich mir das gewünscht hatte“, so die 29-Jährige. „Ich habe mir gewünscht reinzugehen, einen Takedown zu holen und zu finishen, wie in meinen Kämpfen zuvor. Aber der Kampf hat mir sehr viel gebracht. Dadurch, dass ich mal drei Runden lang im Stand harte Fäuste verteilt habe, habe ich nochmal einen Schritt vorwärts gemacht. Es war eine gute Erfahrung. Durch die Niederlage bin ich noch stärker geworden.“

Einen weiterer Kampf bei Invicta war geplant, musste jedoch aufgrund einer Verletzung abgesagt werden. Nach einer ausjährigen Auszeit wieder auskuriert, steht für die Athletin vom Buddy Gym nun ein anderer Event auf dem Programm: „Ich bin wieder voll im Training, alles geht. Ich werde in drei Wochen in Polen kämpfen. Darauf bereite ich mich jetzt vor. […] Eigentlich weiß ich nur, dass ich in drei Wochen kämpfe. Meine Gegnerin ist groß und immer im Vorwärtsgang.“ Der Kampf ist Teil der Ladies Fight Night 8 am 16. Dezember in Lodz.

Wie Stephanie Egger die Schweizer MMA-Szene einschätzt und einiges mehr erfahrt ihr in unserem Video-Interview: