MMA - CH/AT

Sebastian Rischs Management äußert sich

Sebastian Risch (Foto: Elias Stefanescu/GroundandPound)

Es war ein turbulentes Wochenende für die deutsche MMA-Szene. Nicht zuletzt, weil Sebastian Risch von seinem Trainer Michael Rüdiger nach langjähriger Zusammenarbeit aus dem Free Fight Team Bremen ausgeschlossen wurde (GnP berichtete). Rüdiger nahm dabei kein Blatt vor den Mund. In einem offenen Brief meldete sich nun Rischs Management zu Wort, um einige Sachverhalte aufzuklären:


Liebe Sportsfreunde und Kollegen,

wir möchten, dass die Fans bezüglich der Situation informiert werden, auch was die Veranstaltung RESPECT 8, als auch die Zukunft von Sebastian Risch angeht.

Sebastian Risch und sein Management haben kurzfristig in einem Telefonat erfahren, dass sich Trainer Michael Rüdiger von seinem Fighter trennen wird. Eine Stunde später wurde bereits die Nachricht seitens Rüdiger veröffentlicht.

Zu allererst muss erwähnt werden, dass das Management von Koray Akbiyik übernommen wurde, zu einem Zeitpunkt als der Kampf Michael Erdinc gegen Sebastian Risch von seinem Trainer bereits abgesegnet worden war.

Bei Beginn des Managements musste erst mal eine Bestandsaufnahme über die Leistungen von Sebastian Risch durchgeführt werden.

Natürlich musste sich das Management auch die Frage stellen, ob es nun physisch und taktisch richtig sei, nach einem verlorenen Titelkampf gegen Nicolas Penzer, bei RESPECT 7, einen starken Gegner wie Michael Erdinc auszuwählen. Im Sinne des Kämpfers müssen diese Entscheidungen wohl überlegt sein, um die Motivation und physische Stärke wieder aufzubauen. Jeder Kämpfer, der eine oder mehrere Niederlagen hinter sich hat, weiß sicher, wovon man hier redet.

Der Kampf sollte stattfinden, obwohl es vorher nochmals Gesprächsbedarf gab, aufgrund von Falschinformationen gegenüber Risch, über seinen vermeintlichen Gegner und dessen Kampfhistorie.

Die Aufgabe des Managements ist es, dem Fighter Möglichkeiten zu bieten, sich weiterzuentwickeln, ihn zu "supporten" und dabei das Ziel nicht aus den Augen zu verlieren. Einen Gegner auf Augenhöhe zu stellen ist nicht immer einfach, aber machbar. Persönliche Umstände, wie Krankheit oder andere Gegebenheiten sind in allen Bereichen leider oft unumgänglich und somit nicht planbar. Das werden viele Amateurkämpfer bestätigen.

Koray Akbiyik und Sebastian Risch haben bereits die nötigen Gespräche mit Experten aufgenommen, um ihn in Zukunft weiterhin in allen Bereich zu unterstützen.

Das Management und Sebastian Risch bedauern die Entscheidung von seinem Trainer und bedanken sich für vier Jahre guter Zusammenarbeit und wünschen Michael Rüdiger und seinem Team alles Gute für die Zukunft.

Management Sebastian Risch