MMA - CH/AT

Politiker nicht von "MMA Fight Night" begeistert

Superior FC: MMA Fight Night

Das Regierungspräsidium Hessen hat die Stadt Gießen gestern anscheinend aufgefordert, die für den 5. März geplante „MMA Fight Night“ von Superior FC zu verbieten. Dies geht zumindest aus Artikeln der Gießener Allgemeinen und des Gießener Anzeigers hervor.

In den Artikeln heißt es weiter, an der Veranstaltung werde kritisiert, dass bei solchen Veranstaltungen Brutalität gefördert, Gewalt verherrlicht, Hemmschwellen abgebaut und die Menschenwürde verletzt werden würde. Dabei wissen aufmerksame Beobachter doch, dass es für den MMA-Sport ein umfangreiches Regelwerk gibt, dessen oberstes Ziel es ist, die Sicherheit der Kampfsportler zu schützen.

Dem Artikel des Gießener Anzeigers zufolge haben die Veranstalter von Superior FC die städtischen Behörden schon vor Wochen gründlich über ihren geplanten Event informiert und daraufhin eine Genehmigung vom Ordnungsamt der Stadt Gießen erhalten. Umso überraschender kommt nun die Forderung des Regierungspräsidiums Hessen nach dem Verbot der „MMA Fight Night“ – zumal Superior FC selbst noch kein offizielles Schreiben vorliegen soll.