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Pascal Krauss kehrt bei UFC 138 zurück

Pascal Krauss

Pascal „Panzer“ Krauss (10-0) wird bei UFC 138 in Birmingham, England ins Octagon zurückkehren. Am 5. November trifft der 24 Jahre alte Freiburger auf das englische Weltergewicht John Hathaway (15-1). Beide Kämpfer haben dem Kampf bereits zugestimmt; die Verträge sollen nächste Woche unterzeichnet werden.

Eine Schulterverletzung, die er sich beim Ringen zuzog, beendete vor knapp acht Monaten den rasanten Aufstieg von Krauss nach seinem siegreichen UFC-Debüt bei UFC 122 in Oberhausen. Und was für ein Debüt es war! Am 13. November 2010 stand Krauss, Deutschlands Nr. 1 im Weltergewicht, dem ebenfalls unbesiegten Neuling Mark Scanlon gegenüber. Die Fans in der König-Pilsener-ARENA feuerten den jungen Deutschen begeistert an und peitschten ihn zu einem einstimmigen Punktsieg nach vorne. Zum ersten Mal in seiner zehn Kämpfe umfassenden Karriere musste der Cage Warriors Weltergewichtschampion über die vollen drei Runden gehen, doch am Ende hatte es sich gelohnt: Für ihre kämpferische Leistung erhielten Scanlon und er nach der Veranstaltung die Auszeichnung für den „Kampf des Abends“.

Momentan befinden sich Hathaway, die Nr. 3 unserer European Top Ten, und Krauss in einer ähnlichen Position: Ihre Landsleute setzte große Hoffnungen in sie und erwarten, dass sie in der Weltergewichtsklasse der UFC für Aufsehen sorgen werden. Hathaway hat bereits den Anfang gemacht, indem er den früheren UFC Leichtgewichtstitelherausforderer Diego Sanchez im Mai 2010 einstimmig nach Punkten besiegte. Allerdings setzte der zähe Veteran Mike Pyle Hathaways Höhenflug wenige Monate später ein Ende.

Hathaway kehrte im März 2011 zurück und besiegte den „Ultimate Fighter 11“-Finalisten Kris McCray nach Punkten. Damit erhöhte er seine Bilanz in der UFC auf 5-1. Der 24 Jahre alte Engländer, der bei London Shootfighters trainiert, wird der bislang härteste Gegner in Krauss‘ Karriere sein. Eine schwere Aufgabe, der Krauss allerdings motiviert entgegensieht – schließlich musste er das letzte halbe Jahr tatenlos zusehen, während seine Konkurrenten die Möglichkeit hatten, sich in der stark besetzten Weltergewichtsklasse einen Namen zu machen. Am 5. November ist dann er wieder am Zug.