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Österreichs Top-Schwergewicht vor OP und langer Auszeit

Nandor Guelmino (Foto: Dorian Szücs)

Nandor Guelmino steht vor einer langen Auszeit. Die Horror-Diagnose: Kreuzbandriss, Meniskus links und rechts kaputt. Im Januar wird er operiert, wann er in den Ring zurückkehrt ist unsicher.

Der vergangene Samstag sollte Nandors großes Comeback werden. Nach zwei Niederlagen in Folge – beide auf den größten Bühnen der Welt, in UFC und Strikeforce – stand Österreichs Top-Schwergewicht seit über einem Jahr nicht mehr im Ring. Bei Final Fight Championship 16 sollte er vor heimischem Publikum in Wien den Hauptkampf gegen M-1-Veteran Maro Perak bestreiten. Doch wenige Tag vor dem Event wurde bekannt: Der Kampf muss ausfallen, Nandor hatte sich verletzt.

Schon länger hatten ihn Knieprobleme geplagt, erklärt der 38-Jährige. Schließlich hat sich dann beim Grappling das Knie schmerzhaft in eine unnatürliche Position verdreht. Jeder Versuch bis zum Kampftag fit zu werden scheiterte. Guelmino betont: Schon einen Monat vor dem Event sei das passiert, die Absage keineswegs kurzfristig erfolgt.

„Die FFC hat das nicht erwähnt“, beschwert er sich. 

„Ich habe mir das Kreuzband abgerissen und mein linker und rechter Meniskus sind beschädigt. Flüssigkeit ist auch im Knie“, beschreibt Nandor seinen aktuellen Zustand. „Ich kann zwar gehen, aber kämpfen ist unmöglich!“ 

Wann der „Hunne“ wieder in Ring zurückkehren wird, ist bisher unklar. „Ich werde mich wahrscheinlich erst im Januar operieren lassen, da ich wegen der Feiertage jetzt auf Arbeit gebraucht werde“, so Guelmino, der als Bodyguard seine Brötchen verdient.

Eine so schwerwiegende Verletzung im Alter von 38 Jahren wegzustecken ist nicht einfach. Nach 15 Monaten ohne Kampf muss der UFC-Veteran nun sicher noch ein weiteres Jahr pausieren. „Ich kann noch nicht sagen, wann ich wieder zurückkehre“, erklärt er.

Groundandpound.de wünscht gute Besserung.