MMA - CH/AT

Nordin Asrih geht unter die Ringrichter

Nordin Asrih (r.) mit Ringrichter Marc Goddard (Fotos: Nordin Asrih)

Früher oder später kommt der Punkt, an dem sich ein Profi-Kämpfer über die Zeit nach der aktiven Sportlerkarriere Gedanken machen muss. Mit seinem Pride Gym hat sich Nordin Asrih bereits eine Grundlage für die Zukunft erschaffen. Am vergangenen Sonntag öffnete sich das Deutsch-Marokkanische Leichtgewicht mit der Teilnahme an einem Ringrichterseminar weitere Türen.

In Birmingham wohnte Asrih am 10. Februar einer Schulung für angehende Ring- und Punktrichter bei. Geleitet wurde das eintägige Seminar von Marc Goddard, der vielen als Ringrichter der UFC bekannt sein dürfte.

Als Belohnung gab es ein Zertifikat.

Los ging es am Sonntagmorgen mit dem Durchdiskutieren und Einstudieren der MMA-Regeln sowie der Tätigkeiten eines Ringrichters. Die trockene Theorie wurde wenig später durch das Nachspielen bestimmter Szenarien in die Tat umgesetzt.


Am Ende des Lehrgangs ging es um die Wurst. Mit einem knapp 20 Fragen umfassenden Leistungstest sollte festgestellt werden, ob die Teilnehmer das Seminar aufmerksam verfolgten und das Gelernte verinnerlichten.„Nach einer Pause ging es dann wieder zur Sache“, so der Teilnehmer der 13. „Ultimate Fighter“-Staffel gegenüber Groundandpound.de. „Jetzt stand ein Punktrichterlehrgang auf dem Programm, wo wir lernten, wie man bestimmte Situationen im Stand sowie auf dem Boden bewertet.“


„Die Prüfung hat ungefähr noch einmal eine Stunde gedauert“, erklärte Asrih. „Danach wurden die Tests kontrolliert und das Schwitzen begann.  Nach 20 Minuten habe ich meinen Test endlich wieder bekommen und ich hatte nur einen Fehlerpunkt!“

Bestanden! Als Belohnung für den erfolgreichen Test gab es ein Zertifikat, das die Teilnahme am Seminar bestätigt.

Das durch den erfahrenen Ringrichter vermittelte Wissen möchte Asrih nun schnellstmöglich unter Beweis stellen. Noch in diesem Jahr will der Düsseldorfer als dritter Mann in den Ring steigen.