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Nach Erfolg in Stockholm: Volkan Oezdemir fordert Jimi Manuwa

Volkan Oezdemir

In seinem gerade einmal zweiten UFC-Kampf stand Volkan Oezdemir am vergangenen Sonntag bei der UFC Fight Night in Stockholm im Co-Hauptkampf Misha Cirkunov gegenüber. Auch wenn der Schweizer als klarer Underdog ins Octagon stieg, konnte er einmal mehr seine Zweifler zum Schweigen bringen und sich einen K.o.-Sieg in der ersten Runde sichern. Nach nur zwei Kämpfen in der UFC hat der 27-Jährige seinen Status als Top-5-Halbschwergewicht untermauert und ist seinem großen Ziel ein kleines Stückchen näher gekommen.

„Ich will der sein, der am schnellsten um den Titel kämpfen durfte“, sagte Oezdemir auf der Pressekonferenz nach UFC Stockholm. „Ich will derjenige sein, der am schnellsten aufgestiegen ist, also hoffe ich, dass mich der Sieg in Richtung Herausforderer-Status bringt.“

Schaut man auf die UFC-Rankings, befinden sich vor Oezdemir lediglich Mauricio „Shogun“ Rua, Jimi Manuwa, Glover Teixeira, Alexander Gustafsson und Titelträger Daniel Cormier, der im Juli auf den zurückkehrenden Jon Jones treffen wird. Gegen einen Kämpfer dieser Liste würde er in seinem nächsten Kampf besonders gerne antreten: Jimi Manuwa.

„Er ist ein Striker und jetzt wo Anthony Johnson im Ruhestand ist, denke ich, dass er der Boss im Standkampf ist“, erklärte Oezdemir. „Ich bin ein Striker. Ich will der Boss sein. Also müssen wir das klären.“

Oezdemir gab zudem an, in diesem Jahr noch zwei Kämpfe bestreiten zu wollen. Ein Duell gegen Jimi Manuwa am 29. Juli bei UFC 214 ist durchaus im Bereich des Möglichen. Immerhin soll Manuwa bei der Veranstaltung ins Octagon steigen und notfalls als Ersatz herhalten, sollte Jon Jones nicht für seinen Titelkampf gegen Daniel Cormier antreten können.