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IMMAF WM 2016: Julia Dorny kämpft um Gold

Julia Dorny mit der Medaille bei der IMMAF WM 2015 (Foto: Julia Dorny)

Die IMMAF-WM 2016 steht kurz vor dem Abschluss. Am gestrigen Freitag fanden bereits die Halbfinalkämpfe statt. Deutschland darf sich freuen, mit Julia Dorny steht eine Vertreterin der GEMMAF im Finale des Federgewichts der Frauen. Eine Medaille ist ihr daher sicher. Die Finalhoffnungen Österreichs haben sich unterdessen zerschlagen.

Für Julia Dorny ist es der zweite Medaillenplatz in Folge. 2015 holte sie bereits Bronze, dieses Jahr führt kein Weg mehr an Edelmetall vorbei. Nachdem sie im Halbfinale die Finnin Charmia Chabbi innerhalb von 33 Sekunden mit einem Judo-Wurf und Schlägen am Boden abfertigte, war es im Halbfinale die Ungarin Fatime Nanasi aus Ungarn, die sich der Deutschen nach Punkten geschlagen geben musste. Nun geht es gegen die Nordirin Leah McCourt, ihres Zeichens amtierende IMMAF-Europameisterin im vergangenen Jahr.

Das Finale nicht erreichen wird das österreichische Schwergewicht Lukasz Sniadecki. Er unterlag in einem knappen Kampf dem Bulgaren Daniel Galabarov geteilt nach Punkten. Das österreichische Team kündigte im Anschluss eine Berufung gegen das Urteil ein. Ob diese eine Auswirkung auf den weiteren Turnierverlauf haben wird, ist zweifelhaft.

Immerhin mit einer Bronze-Medaille fährt Superschwergewicht Damian Visenjak nach Hause. Gegen den Polen Marcin Kalata war im Halbfinale zwar bereits nach 24 Sekunden Schluss durch einen Knockout, gemeinsam mit dem anderen Unterlegenen im Halbfinale, Dwain Meredith aus Südafrika, holt der Österreicher den dritten Platz seiner Gewichtsklasse.

Die kompletten Ergebnisse des Turniers findet ihr auf der Seite der IMMAF.