MMA - CH/AT

Gerald Turek nach der Knie-OP

Nach der erfolgreichen Knie-OP: Gerald "Geri" Turek ist guter Dinge.

Wie Groundandpound gestern exklusiv berichtete, musste Gerald Turek seinen geplanten Kampf als Hauptattraktion der Mixfight Night IV absagen. Zum Bedauern seiner Fans verletzte sich der WFC-Champion in der Trainingsvorbereitung und kam heute unters Messer.

Wir sprachen mit dem 33-jährigen Wiener nach seiner erfolgreichen Knieoperation.

Groundandpound: Wie kam es zu der Verletzung?
Gerald Turek: Sie geschah im Training, beim MMA-Sparring mit Nandor (Guelmino). Ich machte einen Takedown und er sprawlte. Also eigentlich alles wie gewohnt, bis auf dass mein Band auf einmal einen Schnalzer macht und ich liegen blieb.

Wie schlimm ist die Verletzung?
Ich will gar nicht genauer darauf eingehen, aber ein Band ist komplett gerissen und eine Operation war unumgänglich.

Wie lange wirft dich das nun aus der Bahn und wie lange dauert der Heilungsprozess voraussichtlich?
Hoffentlich dauert mein Krankenhausaufenthalt nur eine Nacht. Aber dafür muss ich sechs Wochen eine Schiene tragen und darf am Anfang nicht viel abbiegen. Wie lange? Na wie ich mich kenne, bin ich früher im Training als die mir das erlauben (lacht).

Wie ist die Operation verlaufen?
Die OP ist gut verlaufen, alles ok soweit. Sport ist sicher mit Schiene schon nach vier Wochen kein Problem - locker halt. Aber ich gehe nach dem Schmerz. Marlis Schield (österreichische Skirennläuferin, Anm.d.Red.) ist nach der gleichen Verletzung nach neun Wochen wieder die WM gefahren. Das gibt Hoffnung.

Du solltest bei der Mixfight Night IV im Hauptkampf antreten. Wie bitter war es absagen zu müssen?
Das trifft mich am meisten. Ich habe mich so sehr darauf gefreut, konnte es gar nicht mehr erwarten und jetzt das. Ich war schon viel zu lange inaktiv und wollte jetzt endlich wieder alles rauslassen, aber leider hatten meine Bänder andere Pläne.

Wir danken dir für dieses exklusive Interview vom Krankenbett und wünschen dir eine möglichst schnelle Genesung.
Danke an alle die mir schreiben und gute Besserung wünschen. Das tröstet schon darüber hinweg. Danke euch allen.