MMA - CH/AT

Eine Revancheforderung und zwei Kampfansagen

Szene eines harten Kampfes zwischen Abeku Afful (l.) und Ndonda Kumbu. (Foto: Nazariy Kryvosheyev/Groundandpound.de)

Mit einem krachenden Kniestoß beendete Abeku Afful am Samstag bei No Compromises FC 2 seinen Halbfinalkampf im Mittelgewichtsturnier gegen Ndonda Kumbu. Im GnP-TV Interview nach dem Kampf hadern Kumbu und sein Trainer Patrick Kraus mit der Leistung des Ringrichters. Sieger  Afful blickt jedoch neuen Herausforderungen entgegen.

"Der Abbruch war nicht korrekt!", so Ndonda Kumbu im GnP-TV-Interview direkt nach dem Kampf. "Ich war auf keinen Fall K.o. und [...] ich wäre auf jeden Fall noch in der Lage gewesen, aufzustehen und den Kampf weiterzuführen."

Nach Meinung von Kumbu und seinem Trainer Patrick Krause hätte der Kampf gar nicht erst in die zweite Runde gehen dürfen.

"Als ich ihn [Ende der ersten Runde] in der Guillotine hatte, hat er mich am Rücken berührt, abgetappt. Der Referee meinte aber, die Zeit ist um." Unzufrieden mit der Leistung des Unparteiischen wurde im Anschluss Einspruch gegen die Wertung des Kampfes eingelegt mit dem Ziel eines Rückkampfes.

"Ich hoffe, dass der Veranstalter es einsieht und mir einen Rückkampf ermöglicht. Das wäre sehr korrekt", so Kumbu weiter.

Während Kumbu einen zweiten Kampf mit Abeku Afful fordert, hat sich dieser bereits neue Ziele gesetzt. "Ich würde gerne gegen [Willi] Ott um die Weltmeisterschaft kämpfen, wenn er auf 84 Kilo runter geht." Aber nicht nur der Österreicher steht auf der Liste von Abeku Afful. Auch ein Kampf gegen den im Turnier ausgefallen Maurice van Wayenberghe soll folgen.

"Ich bin ein Freund von Maurice und auch ein großer Fan von ihm", so Afful im Interview. "Im Endeffekt hasse ich meine Gegner nie. Ich finde es ist Sport und man kann auch beim Fußball gegen Freunde spielen. Ich würde gerne gegen Maurice kämpfen. Das ist mein Wunsch-Matchup und danach will ich runter in die 77-Kilo-Klasse."

Die kompletten Interviews mit Abeku Afful und Ndonda Kumbu gibt es hier: