MMA - CH/AT

Ein geschichtsträchtiger Abend in Herne

German MMA Championship 2

Eines stand nach der gestrigen zweiten Veranstaltung der German MMA Championship fest: Es ist momentan eine schöne Zeit, um in Deutschland MMA-Fan zu sein. Monat für Monat bekommen wir hierzulande hochkarätige Veranstaltungen präsentiert, die Veranstalter tun alles, um sich von Show zu Show zu verbessern und den Zuschauern immer noch mehr zu bieten. Auch GMC-Organisator Özhan Altintas und seinem Team gelang es, ihr erfolgreiches Debüt vom Mai noch um einiges zu übertrumpfen.

Vier unbesiegte Nachwuchskämpfer traten um die neu eingeführten Europatitel von GMC an. Das restliche Programm setzte sich gleichermaßen aus jungen Hüpfern wie alten Hasen zusammen und bot insgesamt 17 packende Kämpfe, die von den Zuschauern in der ausverkauften Stadtarena in Herne auch auf einem extra installierten Videowürfel gesehen werden konnten. Zudem feierte der geräumige achteckige Ring seine Premiere – ein absolutes Novum in der nationalen Kampfsportgeschichte.

Der einzige Wermutstropfen am Abend war wohl der kurzfristige Ausfall des Kampfes zwischen dem „German Top 5“-Kämpfer Andreas Kraniotakes und Thorsten Klein, nachdem Klein aufgrund von „erhöhtem Blutdruck“ seine Teilnahme an der Veranstaltung absagte.

Die Amateurkämpfe

Christian Olt aus Michelstadt legte gegen den Dortmunder Sebastian Drewniok ein erfolgreiches Debüt hin. Olt begann aggressiv mit Schlägen, die Drewniok mit Lowkicks beantwortete. Drewniok ging in den Thaiclinch, was Olt ein Takedown in die Guard ermöglichte. Olt passierte die Guard in die Side Control und setzte blitzschnell einen Arm Triangle Choke an, der Drewniok zur Aufgabe brachte.

Im anderen Amateurkampf ließ Lokalmatador Björn Fitzner vom Fight Club Gelsenkirchen nichts anbrennen. Nachdem er bereits beim Debüt von GMC zwei vorzeitige Siege feierte, setzte er seine Erfolgsserie gegen den Dortmunder Nicolas Villalon überzeugend fort. Fitzner brachte Villalon zu Boden und erarbeitete sich aus der Mount einen Armhebel, aus dem sich Villalon befreien konnte. Villalon versuchte sich an einem Fußhebel, den Fitzner jedoch abwehrte. Fitzner befand sich nun in der Back Mount und beendete den Kampf zügig mit dem Rear Naked Choke.

Die Profikämpfe

Den einzigen echten Knockout des Abends gab es bereits im allerersten Kampf zu bestaunen. Mohammad Assadi aus Düsseldorf brachte den Dortmunder Fabian Loewke in der zweiten Runde zweimal zu Boden und gelangte dort in die Mountposition. Als er mit Hammerschlägen loslegte, gelang Loewke der Sweep in die Guard. Beide standen auf und Loewke erwischte Assadi zuerst mit einem Schlag und dann mit einem Kniestoß ins Gesicht, woraufhin Assadi KO zu Boden ging.

Der Gelsenkirchener Dennis Brix verschlief die Anfangsphase gegen den Düsseldorfer Zier Amin, der zunächst im Stand der Aggressor war – doch dann verlagerte Brix den Kampf nach einem Aufwärtshaken auf den Boden. Aus der Mount griff Brix mit Ground and Pound an. Amin drehte ihm den Rücken zu, aber der Rear Naked Choke misslang. Also schlug Brix weiter auf Amin ein, bis dessen Ringecke das Handtuch warf.

Der Kölner Ruben Crawford holte sich gegen den Stuttgarter Igor Montes den vierten Erstrundensieg in Folge. Montes startete mit einem Lowkick, woraufhin Crawford in den Clinch ging und ihn mit einem Trip-Takedown zu Boden brachte. Crawford erarbeitete sich die Half Guard und nahm bei einem Sweepversuch von Montes die Back Mount ein. Der Rear Naked Choke wollte nicht sofort gelingen. Crawford schlug aus der Rücklage auf Montes ein und öffnete somit die Gelegenheit, den Rear Naked Choke ein zweites Mal anzusetzen. Diesmal saß der Würgegriff und Montes musste aufgeben.

Im Kampf zwischen dem Düsseldorfer Onur Bozkurt und Michael Havok Böbner aus der Schweiz kam es zu einer kleinen Kontroverse. Beide Kämpfer hatten anfangs mit Schlägen und Kniestößen Erfolg. Bozkurt warf Böbner auf die Matte, fand sich aber kurz darauf in einem Reverse Triangle Choke wieder. Bozkurt klopfte, wie später auf den Videos zu sehen war, ab, doch der Ringrichter hatte es nicht gesehen. Böbners Ecke beschwerte sich lautstark, aber der Kampf ging auf dem Boden weiter. Böbner wechselte von Position zu Position, ehe er einen Armhebel aus der Mount ansetzte. Mit Ertönen des Gongs gab Bozkurt auf und der Kampf wurde abgebrochen.

Danny Stritzke, ein weiterer Lokalmatador vom Fight Club Gelsenkirchen, der schon im Mai beim Debüt von GMC zu überzeugen wusste, fuhr gegen den Bremer Sascha Meuthen einen souveränen Aufgabesieg ein. In der ersten Runde dominierte Stritzke den Bodenkampf mit starker Kontrolle und heftigen Kniestößen. Das Ende führte er in der zweiten Runde nach einem Takedown in die Side Control herbei: Stritzke holte sich die Mount und bereitete mit seinem Ground and Pound einen Armhebel vor, aus dem sich Meuthen nicht mehr befreien konnte.

Der Düsseldorfer Andree Siess fand gegen den Kölner Mick Mokoyoko gut in den Kampf und schickte ihn mit einem Lowkick zu Boden. Zurück im Stand machte Siess mit Kicks weiter, während Mokoyoko erst den Schlagabtausch suchte und dann Kniestöße aus dem Thaiclinch abfeuerte. Dann slammte er Siess mit einem hohen Double-Leg auf die Matte und beendete die Runde mit Ground and Pound. Nach einer kurzen Phase im Stand verwickelte Mokoyoko Siess in der zweiten Runde abermals in den Bodenkampf. Beide sweepten sich, ehe Mokoyoko in der Kesa-Gatame landete und Siess mit einem Arm Triangle Choke zur Aufgabe zwang.

Andreas Bernhard aus Hamburg lieferte sich mit dem Schweizer Timon Fabrizio Esposito über drei Runden lang eine enge Auseinandersetzung. Esposito hielt den weitaus kleineren Bernhard mit Low- und Frontkicks auf Distanz und landete gute Schlagkombinationen und Bodykicks. Dies hielt Bernhard jedoch nicht davon ab, ihn in den ersten beiden Runden wiederholt auf die Matte zu verfrachten und mit Ground and Pound einzudecken. Die letzte Runde gehörte dann ganz Bernhard. Er bedrohte Esposito auf dem Boden mit mehreren Aufgabegriffen und auch mit Kniestößen zum Körper. Kurz vor Schluss noch eine Schrecksekunde: Bei einem Takedownversuch flogen die Kämpfer mit dem Kopf voraus durch die Ringseile auf den Hallenboden. Glücklicherweise ging der Vorfall glimpflich aus und beide konnten weiterkämpfen. Bernhard sorgte mit einem Trip-Takedown für den Schlusspunkt und holte sich anschließend die einstimmige Punkteentscheidung ab.

Aller guten Dinge sind zwei musste sich der Münsteraner Kevin Demmin im Kampf gegen den Gelsenkirchener Zeqir Fazlija wohl gedacht haben. Den ersten Armhebel aus der Guard konnte Fazlija noch abwehren und sich im Stand mit einem rechten Haken revanchieren. Anschließend landete er jedoch nach einem Takedown wieder in der Guard von Demmin, der daraufhin ein zweites Mal zum Armhebel ansetzte. Diesmal konnte sich Fazlija nicht mehr befreien und musste abklopfen.

Im Vorfeld von GMC 2 tauschten der Essener Niko Lohmann und der Bremer Alexander Heinrich „Nettigkeiten“ in Form von kurzen Videobotschaften aus, nachdem Heinrich Lohmanns Teamkollegen Daniel Jacko vor kurzem mit einem Headkick KO getreten hatte. Der Showdown hatte dann jedoch ein etwas enttäuschendes Ende. Heinrich bestimmte die erste Hälfte der ersten Runde mit Takedowns. Ein Cut am linken Auge, der von einem Kopfzusammenprall herrührte, erforderte eine Untersuchung durch den Ringarzt, welcher Heinrich das weiterkämpfen zunächst erlaubte. Lohmann legte den Rückwärtsgang ein und wurde ständig von Heinrich aufgefordert, sich ihm zu stellen. Also reagierte er mit einem Takedown in die Guard. Lohmann arbeitete sich über die North-South-Position in die Mount. Heinrich konnte aufstehen, wurde aber flugs wieder von Lohmann auf die Matte befördert. In der Rundenpause untersuchte der Ringarzt erneut den Cut an Heinrichs Auge und nahm ihn sodann aus dem Kampf.

Die Comebacks

Nach über einjähriger Auszeit vom aktiven Geschehen wurde Volker „Die Krabbe“ Dietz, der Amateur Shooto Europameister von 2008, bei seiner Rückkehr vom Publikum gebührend gefeiert. Aber auch sein Gegner Sebastian Risch hatte zahlreiche Anhänger mitgebracht, die sich mit den Dietz-Fans Sprechchorduelle lieferten. Beide Lager feuerten ihre Kämpfer lautstark an und so schaukelten sich die Fans und Kämpfer gegenseitig hoch.

In der ersten Runde kam der Essener Dietz kaum zum Zug: Risch beherrschte die Auseinandersetzung mit Takedowns und hartem Ground and Pound, erst aus der Guard heraus, dann aus der Mount. Im zweiten Durchgang knüpfte der Bremer nahtlos an seine Dominanz an. Erneut aus der Mount startete er seine GnP-Offensive. Dietz drehte sich auf den Bauch, kassierte Treffer und drehte sich wieder zurück. Als der Ringrichter auf die beiden zuging, um den Kampf zu beenden, sweepte Dietz seinen Gegner unter lauten „Volker, Volker!“-Rufen in die Guard. Eine Wahnsinnsaktion, die er einzig und allein seinem riesigen Kämpferherz zu verdanken hatte. Risch ließ das kalt. Er holte sich flugs die Mount zurück und setzte Dietz weiter mit Schlägen und Kniestößen zu.

Zu Beginn der dritten Runde sah es für einen Augenblick so aus, als könnte Dietz den Kampf noch drehen. Erst rollte er sich aus dem Stand in einen Toe Hold, gegen den sich Risch verteidigte, dann brachte er ihn mit einem Takedown auf die Matte. Dietz holte sich die Mount, aber Risch sweepte ihn und blieb bis zum Schlussgong in der Guard von Dietz. Das Punkturteil war anschließend eine klare Angelegenheit: Der Sieg ging einstimmig an Sebastian Risch, der an diesem Abend die wohl beste Leistung seiner noch jungen Karriere zeigte.

Noch länger als Volker Dietz, nämlich eineinhalb Jahre, hatte Andre Balschmieter keinen Kampf mehr bestritten. Angemerkt hat man es dem Eschweger im Duell gegen Stefan Heber aus Münster jedoch kaum. Ringrost? Fehlanzeige. Balschmieter gewann die erste Runde mit Takedowns aus dem Clinch und Schlägen aus der Oberlage. In der zweiten Runde kam Heber mit einem Takedown zurück, aber Balschmieter sweepte ihn. Er stand auf und kickte gegen Hebers Beine, während Heber einige Upkicks einsetzte. Zurück im Stand war Heber mit ein paar Schlägen erfolgreich.

In Runde drei konterte Heber ein Takedown von Balschmieter und landete in der Half Guard. Balschmieter sweepte ihn in die Guard und arbeitete vereinzelt mit Schlägen. Es ging wieder in den Stand, wo Balschmieter nach einem Lowkick erneut ein Takedown aus dem Clinch durchzog. Nun mussten die Punktrichter ran und die entschieden: Andre Balschmieter gewinnt einstimmig nach Punkten.

Die Superfights

Der Leichtgewichtstitelkampf zwischen dem Bielefelder Ulas „Amok“ Aslan und dem Bremer Gasi Achmelov musste leider kurzfristig ausfallen. Damit Aslan den Fans in Herne dennoch eine Kostprobe seines Könnens liefern konnte, machte sich der bis dato ungeschlagene Benjamin Molnar aus Ungarn auf den weiten Weg in den Ruhrpott. Molnar gab im anfänglichen Schlagabtausch eine gute Figur ab. Anschließend warf er Aslan mit einer der schönsten Aktionen des Abends, einem Belly-to-Belly-Suplex, in hohem Bogen auf die Matte. Aslan war danach vollends wach und versuchte es im Stand mit einem High Kick und dann mit einem Guillotine Choke. Molnar zog seinen Kopf aus der Schlinge und setzte zum Fußhebel an, was Aslan geschickt ausnutzte, um in die Mount zu kommen. Aslan attackierte Molnar mit harten Schlägen, aber der Ungar erwies sich als äußerst zäh. Also änderte Aslan seine Vorgehensweise, griff sich Molnars Arm und setzte dessen Widerstand mit einem Armhebel ein Ende. Der nunmehr sechste Sieg in Folge für Aslan!

Den schnellsten Sieg der Veranstaltung fuhr nach nur 63 Sekunden der Brasilianer Diego Braga ein, der momentan beim Team MMA Spirit in Frankfurt als Trainer arbeitet. Braga sprang kurzfristig für Gustavo Picone ein und traf auf seinen Landsmann Marcos Tulio Rosa, einen BJJ-Schwarzgurt, der aktuell in Berlin gastiert. Der mehrfache Thaiboxchampion Braga begann den Kampf mit Inside Lowkicks, die Rosa schließlich zu einem Takedown verleiteten. Braga sprawlte und Rosa pullte Guard. Auf dem Boden schlug Braga einige Male auf Rosa ein bis dieser aufgab.

Die Europatitelkämpfe

Zwei unbesiegte Nachwuchstalente, Christian Eckerlin aus Frankfurt und Piotr Hallman aus Polen, standen sich im Kampf um den Europatitel im Weltergewicht gegenüber.

Ohne Daniel Weichel, dafür aber mit UFC-Kämpfer Dennis Siver in der Ringecke, boxte Eckerlin seinen Gegner mit dem Jab an. Sein linker Haken sorgte danach für den ersten Wirkungstreffer. Es folgte ein Schlagabtausch, in dem beide Kämpfer Treffer erzielten. Eckerlin machte den ersten Lowkick des Kampfes. Er wehrte anschließend ein Takedown von Hallman ab und brachte den Polen zu Boden. Hallman stand wieder auf und wurde dafür von Eckerlin mit einem Kniestoß belohnt.

Die zweite Runde begann Eckerlin mit Aufwärtshaken, Lowkick und rechter Gerade. Hallman konterte mit einem linken Haken und blockte danach Eckerlins Highkick. Es folgte Schlagabtausch auf Schlagabtausch, beide Kämpfer schenkten sich nichts und landeten gute Treffer. Hallman schloss die Runde mit einem Takedown in die Guard ab.

Hallman erzielte mit einer Rechten den ersten Treffer der dritten Runde, sank aber nach einer Schlagserie von Eckerlin auf den Boden. Eckerlin setzte mit Kniestößen aus der Side Control nach. Hallman kam wieder auf die Beine und holte sich ein Takedown. Schnell ging es aber wieder zurück in den Stand, wo Eckerlin mit einem Haken für einen erneuten Niederschlag sorgte, dem er abermals Kniestöße folgen ließ. Hallman, eine echte Kämpfernatur, war nicht kleinzukriegen und kämpfte nur noch auf Autopilot. Er versuchte verbissen ein Single-Leg, das Eckerlin mit Schlägen abwehrte. Schließlich war Hallman doch erfolgreich und er beendete die Runde mit vereinzelten Schlägen aus Eckerlins Guard.

Am Ende seiner Kräfte versuchte Hallman zu Beginn der vierten Runde ein Takedown, das Eckerlin mit einem Kniestoß zum Körper konterte. Er setzte mit einem Bodykick nach, der Hallman endgültig den Rest gab. Der Pole fiel auf den Boden und zeigte an, dass er genug hat, während Eckerlin mit zusätzlichen Schlägen seinen hart erkämpften Sieg untermauerte. Jeden Treffer, den Hallman in diesem Kampf erzielte, zahlte Eckerlin ihm doppelt und dreifach zurück – ein verdienter neuer Champion.

Im zweiten Europatitelkampf traten, in der Halbschwergewichtsklasse, ebenfalls zwei unbesiegte Nachwuchstalente an: Jonas Billstein aus Köln und Mathias Schuck aus Rostock.

Die erste Runde konnte Schuck, ein „M-1 Challenge“-Veteran und Bundesligaringer, noch für sich entscheiden. Billstein konterte zwar mit seiner Linken, aber Schucks Links-Rechts-Kombination fand häufig ihr Ziel in Billsteins Gesicht. Kurz vor Schluss der Runde fing Schuck einen Kick ab, woraufhin er Billstein zu Boden stieß und mit Ground and Pound zusetzte. Im ausgeglichenen zweiten Durchgang trafen beide Kämpfer mit Schlägen, Billstein wehrte zudem ein Takedown von Schuck ab.

Ab der dritten Runde war das Heft dann deutlich in Billsteins Hand: Er dominierte im Stand mit seinen kräftigen Haken und verteidigte sich erneut gegen Schucks Takedownversuch. In Runde vier traf auch Schuck wieder öfter, wobei die Vorteile weiterhin bei Billstein lagen. Das Publikum ging bei jedem Schlagwechsel mit und trieb beide Titelaspiranten nach vorne. Nach Punkten vorne liegend, griff Billstein in der fünften Runde weiter an. Ein rechter Haken führte die Entscheidung herbei: Schuck ging zu Boden und Billstein hämmerte mit seiner Rechten auf ihn ein, bis Schucks Ringecke das Handtuch warf. Eine hervorragende Glanzleistung vom erst 19 Jahre jungen Jonas Billstein, dem mit dieser Form alle Türen offen stehen.

German MMA Championship 2: Continued
9. Oktober 2010
Stadtarena in Herne

GMC Halbschwergewichtstitelkampf
Jonas Billstein bes. Mathias Schuck via TKO (Corner Stoppage) nach 1:07 in Rd. 5

Diego Braga bes. Marcos Tulio Rosa via Aufgabe (Strikes) nach 1:03 in Rd. 1
Niko Lohmann bes. Alexander Heinrich via TKO (Doctor Stoppage/Cut) nach 5:00 in Rd. 1

GMC Weltergewichtstitelkampf
Christian Eckerlin bes. Piotr Hallman via Aufgabe (Strikes) nach 0:51 in Rd. 4

Ulas Aslan bes. Benjamin Molnar via Armhebel nach 4:46 in Rd. 1
Kevin Demmin bes. Zeqir Fazlija via Armhebel nach 1:19 in Rd. 1
Andreas Bernhard bes. Timon Fabrizio Esposito nach Punkten (einstimmig)
Mick Mokoyoko bes. Andree Siess via Arm Triangle Choke nach 1:38 in Rd. 1
Andre Balschmieter bes. Stefan Heber nach Punkten (einstimmig)
Danny Stritzke bes. Sascha Meuthen via Armhebel nach 3:00 in Rd. 2
Michael Havok Böbner bes. Onur Bozkurt via Armhebel nach 5:00 in Rd. 1
Ruben Crawford bes. Igor Montes via Rear Naked Choke nach 1:41 in Rd. 1
Björn Fitzner bes. Nicolas Villalon via Guillotine Choke nach 2:35 in Rd. 2 [Amateurkampf]
Sebastian Risch bes. Volker Dietz nach Punkten (einstimmig)
Dennis Brix bes. Zier Amin via TKO (Corner Stoppage) nach 4:43 in Rd. 1
Christian Olt bes. Sebastian Drewniok via Arm Triangle Choke nach 1:17 in Rd. 1 [Amateurkampf]
Fabian Loewke bes. Mohammad Assadi via KO nach 4:24 in Rd. 2

Bilder von der Veranstaltung und Interviews von GnP-TV folgen in Kürze!

 

Anzeige

Phantom MMA - superior equipment for superior athletes!