MMA - CH/AT

Dimitri Götte startet in Finnland

Dimitri Götte und sein Trainer Peter Sobotta bei Superior FC. (Foto: Tim Leidecker/GroundandPound)

Früh übt sich, was ein Meister werden will: Dimitri Götte steht nach nur drei gewonnen Profikämpfen der erste Auslandseinsatz bevor. Der 20 Jahre junge Allrounder aus dem Planet-Eater-Gym in Balingen kämpft an diesem Samstag in Finnland bei Cage, der größten MMA-Organisation des Landes.

Götte wird seit seiner Jugend in der schwäbischen Provinz vom deutschen UFC-Veteranen Peter Sobotta trainiert. Nach zuletzt zwei Siegen bei Superior FC soll die Nr. 3 unserer German Top Ten im Bantamgewicht mit seinem Auftritt bei Cage 20 in Oulo den nächsten Schritt auf der Karriereleiter erklimmen. Götte kämpft gegen einen 23 Jahre alten Lokalmatador aus Oulu, den Kickboxer Harri Määttä. Dieser wird sein Profidebüt geben, verfügt jedoch über reichlich Erfahrung im Standkampf.

„Dima ist zwar ein junger Hüpfer, im Kampfsport ist er aber trotzdem schon sehr erfahren“, erzählte Sobotta gegenüber GroundandPound. „Er hat alles, was ein moderner MMA-Kämpfer benötigt: Herz, Hirn, Talent, Ehrgeiz, Disziplin und das ganze wird durch ein tadelloses MMA-Game ohne größere Schwächen in irgendeinem Bereich abgerundet. Dima hat zahlreiche MMA-Amateur-Kämpfe und ist als Profi 3-0. Darüber hinaus ist er erfolgreich im Kickboxen und Grappling. Deshalb erwarten wir nichts als einen Sieg. Aber uns ist auch bewusst, dass es eine große Aufgabe ist und wir den Kämpfer und das ganze Drumherum nicht unterschätzen dürfen. Für einen jungen Kämpfer sind das wichtige Erfahrungen, die man benötigt, um ins nächste Level aufzusteigen. Dima ist einer unserer besten Kämpfer und ist definitiv bereit dafür!“

Das finnische Publikum wird lautstark seinen Gegner unterstützen, es ist sein erster Kampf im Ausland, sein erster Kampf im Käfig, und dann auch noch bei einer der renommiertesten Veranstaltungsreihen Europas, die einige von Finnlands besten Kämpfern hervorgebracht hat – die Voraussetzungen sind nicht optimal, aber Sobotta ist zuversichtlich, dass das seinen Schützling nicht negativ beeinflussen wird.

„Dima ist ein geborener Wettkämpfer“, so Sobotta. „Für ihn ist das ein großes Spielfeld und er steigt in den Käfig, um zu zeigen, was er kann. Die Vorfreude ist groß. Die Form ist top und wir können es kaum abwarten, am Samstag MMA-Deutschland bei so einer schönen Veranstaltung zu repräsentieren.“