MMA - CH/AT

Damenduell auf der Mix Fight Gala XIV

Kamila Porczyk (l.) und Jana Wagenhuber nach dem Kampf. (Foto: Elias Stefanescu/Groundandpound.de)

Es war der einzige Frauenkampf des Abends, auf der Mix Fight Gala XIV. Die frühere Big-Brother-Bewohnerin Jana „Fightgirl“ Wagenhuber trat gegen die fünffache Fitness-Weltmeisterin Kamila Porczyk an. Im Vorfeld bereits heiß diskutiert und als reiner „Promischaukampf“ abgestempelt, erklärte Veranstalter Sefer Göktepe die Begegnung dann schließlich zum Profi-Titelkampf, erhöhte damit auf der einen Seite die mediale Brisanz und erntete auf der anderen Seite herbe Kritik.

Die Begegnung begann mit einer optisch illustren Show beider Kämpferinnen. Dann ging es im Ring doch noch schlagkräftig zur Sache. Zwar auf keinem technischen Top-Niveau, doch war dies im Vorfeld zu erwarten, schließlich muss man hervorheben, dass dies Porczyks erster MMA-Profikampf war, während Wagenhuber, laut eigener Aussage, lediglich seit knapp drei Monaten den MMA-Sport trainiert. Weder Porczyk noch Wagenhuber verfügte zuvor über Kampfsporterfahrung.

Am Ende konnte sich die Polin durch T.K.o. (via Ground and Pound) in Runde eins durchsetzen und damit den Titel der Mix Fight Gala erobern, während sich beide Kämpferinnen am Ende in die Arme nahmen und mit dieser Geste den zuvor wochenlangen verbalen Schlagabtausch beendeten.

Wagehuber sowie Porczyk standen daraufhin Groundandpound-TV zur Verfügung, um über die Begegnung sowie Zukunftsambitionen zu sprechen.

Die Video-Interviews sind hier zu finden: