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ACB kehrt mit Agujev und Naurdiev nach Wien zurück

Arbi Agujev (l.) und Ismail Naurdiev steigen bei ACB 60 in Wien in den Käfig. (Fotos: Dorian Szücs)

Absolute Championship Berkut (ACB) macht am 13. Mai zum zweiten Mal in Österreich halt. Bei ACB 60 im Hallmann Dome bekommen die Zuschauer erneut zahlreiche Spitzen-Fights mit Kämpfern aus aller Welt geboten.

Im Hauptkampf wird Arbi „Monster“ Agujev (29-7) gegen Andy DeVent (15-10) in den Käfig steigen. Agujevs letzter Kampf fand im Januar bei der ersten ACB-Veranstaltung in Wien statt, nahm für ihn aber ein eher unbefriedigendes Ende. Gegen Patrik Kincl musste der 29-Jährige in der zweiten Runde zahlreiche Schläge am Boden einstecken, nach langem Ground and Pound Kincls brach der Ringrichter das Duell dann kurz vorm Ende der Runde zu einem Zeitpunkt ab, an dem ein Einschreiten vielleicht nicht unbedingt von Nöten war. ACB-Veranstalter Mairbek Khasiev kritisierte den Abbruch noch im Käfig und gab wenige Tage später bekannt, dass das Ergebnis in ein No Contest abgewandelt wurde. Eine Entscheidung, die für große Diskussionen in der MMA-Gemeinde sorgte.

Nun trifft er auf den früheren BAMMA- und M4TC-Champion Andy DeVent. „The Lion‘s Paw“ konnte sich 2015 den Mittelgewichtstitel von BAMMA sichern, verlor das Gold aber wenige Monate später wieder. Seitdem holte er sich drei vorzeitige Siege in Folge. Seinen letzten Kampf hat er im März bei ACB in Manchester bestritten, er konnte dort UFC-Veteran Danny Mitchell nach knapp 30 Sekunden K.o. schlagen.

Naurdiev vor großem Test

Neben Agujev wird ein weiteres großes Talent aus Österreich in den Käfig steigen. Ismail Naurdiev (14-1) steht vor der härtesten Aufgabe seiner bisherigen Karriere, wenn er auf den Australier Ben Alloway (18-7) trifft.

Für Naurdiev lief in den letzten Jahren alles wie geschmiert. Der 20 Jahre junge Kämpfer aus Salzburg ist seit zehn Kämpfen ungeschlagen, hat sich bisher alle seine Siege vorzeitig geholt. Auch bei der letzten ACB-Veranstaltung in Wien konnte er kurzen Prozess mit seinem Gegner Andrei Vasinca machen und ihn nach nicht einmal 90 Sekunden auf die Bretter schicken. Nun kann Naurdiev unter Beweis stellen, dass er auch für größere Aufgaben gewappnet ist.

Ben Alloway hat von 2012 bis 2013 in der UFC gekämpft, wurde dort nach zwei Niederlagen in drei Kämpfen aber wieder freigegeben. Seitdem gewann der 36-Jährige sechs seiner acht Kämpfe. Im letzten Jahr konnte er bei ACB 48 in Russland Lokalmatador Sergey Khandozhko nach Punkten schlagen. Nun wird er erneut in der Höhle des Löwen in den Käfig steigen.

UFC-Veteran Makovsky gibt ACB-Debüt

Zach Makovsky (19-8) wird in Wien zum ersten Mal für ACB in den Käfig steigen. Der 34-Jährige krönte sich 2010 zum Bellator-Champion und unterzeichnete 2013 einen Vertrag bei der UFC. In der UFC konnte er dann aber nicht an der Spitze mithalten. Von seinen sieben Kämpfen gewann er nur drei. Nach zuletzt drei Niederlagen in Folge wurde er schließlich von der UFC entlassen.

Bei ACB 60 wird er nun auf den Brasilianer Josiel Silva (7-1) treffen. Der hat bisher ausschließlich bei regionalen Events in Brasilien gekämpft, konnte dort bisher aber mit überwiegend starker Leistung überzeugen. Fast alle seine Kämpfe gewann er vorzeitig. Seit sechs Kämpfen ist er ungeschlagen. Ob er Makovskys aktuelle Durststrecke ausweiten kann?

Insgesamt erwartet die Zuschauer ein Programm von knapp 13 Kämpfe. Bei ACB wird auf Showprogramm verzichtet, die Fans bekommen dementsprechend eine straff organisierte Show geboten, die sich ausschließlich auf die Kämpfe konzentriert. Tickets gibt es unter World4Fighting.com. Folgende Kämpfe sind aktuell geplant:

ACB 60
13. Mai 2016
Hallmann Dome in Wien, Österreich

Arbi Agujev vs. Andy DeVent
Ali Eskiev vs. Igor Svirid
Shamil Nikaev vs. Aurel Pirtea
Ismail Naurdiev vs. Ben Alloway
Marko Burusic vs. Burak Kizilirmak
Josiel Silva vs. Zach Makowsky
Rasul Yakhyaev vs. TBA
Jaroslav Pokorny vs. Magomed Khamzaev
Roland Cambal vs. Marcus Di Gallo
Andre Nogueira vs. Islam Isaev
Viktor Dimitrov vs. Islam Sizbulatov
Beckan Ezerkhanov vs. TBA
Ludovit Klein vs. Ahmed Abdulkadyrov